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Sonntag, 4. März 2018
Pinkes Sauerkraut gegen den Winterblues
Seit Dezember habe ich "Fermentierfieber"! Heute möchte ich Euch meine neueste Kreation vorstellen: "Pinkes Sauerkraut" aus Weiß- und Rotkohl. Davor habe ich schon zweimal "normales" Sauerkraut gemacht, einmal mit Weißkohl und einmal mit Spitzkohl. Ein Kimchi hab ich schon fabriziert und fermentierte Karottensticks. Es gibt hier keine genaue Anleitung oder Rezept, es soll bloß ein kleiner Einblick sein in den (wie ich finde) sehr spannenden Prozess.
Es fängt mit drei ganz simplen Zutaten an, ein Rotkohl, ein Weißkohl und Steinsalz.
Das Kraut habe ich mit einem Messer geschnitten, ich habe keinen Krauthobel, braucht man nicht unbedingt. Mischungsverhältnis ca. 50:50.
Das Kraut wird mit dem Salz vermengt (2% des Krautgewichtes an Salz) und ca. 10-15Minuten geknetet. Das ist wohl der anstrengendste Schritt, aber mit ein bisschen Musik geht das auch vorbei. Danach wird das ganze in ein Gefäß geschichtet und ganz fest zusammengedrückt um möglichst wenig Lufteinschluss zu haben.
Ich habe auf mein Kraut ein ganzes Kohlblatt gelegt und mit einem gefüllten Wasserglas beschwert. Nun heißt es warten und nach ca. 1 Woche haben die guten Bakterien schon gute Arbeit geleistet. Jeden Tag hab ich mal kurz den Bügelverschluss geöffnet, das macht am meisten Spaß, denn es zischt und blubbert dann.
Mein Sauerkraut mag ich nicht super sauer, deshalb lasse ich es mit 6-7 Tagen eher kurz fermentieren (milchsauer vergären) bevor ich es in kleine Gläser umfülle und in den Kühlschrank stelle.
Beim ersten Kosten kann ich schon sagen, dass es anders schmeckt als Sauerkraut aus Weißkohl, intensiver und ich glaube der Rotkohl hat mehr Senföle. Freu mich schon auf das erste pinke Sauerkraut.
Anmerkung: Ja, es kann natürlich auch was schiefgehen beim Fermentieren, und es gibt ein paar Sachen zu beachten, die ich jetzt nicht erwähnt habe (Temperatur, Salzgehalt, Luftabschluss etc.). Aber wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich nur Ausprobieren empfehlen. Ein gutes Buch zum Thema oder Internetseiten gibt es zu Genüge.
Zum Glück ist bald Frühling, dann kann Experimente mit fermentierten Radieschen oder Rhabarber machen...
Was macht Ihr gegen den Winterblues?
Schönen Start in die Woche!
Steph
verlinkt mit einab
Dienstag, 31. Oktober 2017
Mal was Neues - Platterbsen
Sie haben mich angelacht im Unverpackt Würzburg: Platterbsen aus der Region, die heimische Alternative zu Kichererbsen. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert, sie sind wirklich fast identisch zu Kicherbsen. Bis halt auf die etwas andere Form und geschmacklich würde ich sie wahrscheinlich nur im direkten Vergleich unterscheiden können.
So sahen die trockenen Platterbsen nach 24 Stunden Einweichzeit und einmaligen Wasserwechsel aus. Diese eingeweichten Körner habe ich dann für ca. 45 Minuten gekocht und sie wurden schön weich. Und dann kam auch gleich der Ultimative Test: Hummus. Ist ja neben Falafel eines der beliebtesten Kichererbsenrezept.
Auch das hat wunderbar geklappt. Es ist zwar hier kein Tahin drin, da ich keins da hatte und bei mir diese Gläser oft soooo lange brauchen bis ich sie aufgebraucht habe. Aber dank Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Olivenöl ist ein sehr guter 'Humus' oder Platterbsenbrei entstanden. Er hat ein paar dunkle Stellen mehr, da die Erbsen nicht ganz so hell sind wie normale Kichererbsen und auch ein Hochleistungsmixer hätte das Ergebnis vielleicht noch cremiger gemacht, aber ich bin sehr zurfrieden.
Auf jeden Fall eine super Alternative zu den Kichererbsen, die ja leider oft aus Asien oder Afrika importiert werden. Diese Platterbsen kommen nur ca. 30km von unserem Wohnort entfernt her, werden biologisch angebaut und im Unverpackt-Laden verkauft. Was will man mehr.
Habt Ihr diese lustigen Gesellen schonmal irgendwo gesehen bzw. gegessen?
Viele Grüße
Steph
Dienstag, 11. Juli 2017
Das erste mal selbstgemacht: Seife
Am Wochenende habe ich an einem vhs-Kurs zum Thema Naturseifen teilgenommen. Ich benutze feste Seife ja nun schon seit einiger Zeit statt Flüssigseife oder Duschgel, hauptsächlich um Plastikverpackungsmüll zu reduzieren. Aber auch das Waschgefühl ist bei hochwertigen Seifen wirklich gut.
Durch das Internet wusste ich schon lange das es zwar etwas aufwendig ist solche Seifen herzustellen, aber auf jeden Fall machbar und kein Hexenwerk. Der Vorteil solche eines geleiteten Kurses lagen für mich auf der Hand, ich muss nicht selber die ganzen Zutaten besorgen (von denen dann wieder Reste daheim rumstehen) und man muss nicht das ganze Equipment besorgen (Töpfe, Stabmixer etc.) die man dann nur noch für Seife verwenden kann.
Die Kursleiterin hatte zwei Seifenrezepte aus dem Buch "Naturseife" von Clauida Kasper mitgebracht, diese allerdings so abgewandelt, das kein Palmöl verwendet wurde. Ich habe mich für das Rezept mit dem größeren Anteil an heimischen Ölen entschieden.
Es ist eine Kamillenseife mit Bienenwachs geworden, die jetzt geschnitten ist und noch min. 4 Wochen reifen muss.
Als Formen habe ich einen Tetrapack und eine Silikonbackform genommen. Zum Backen nehm ich die nicht wirklich gerne, aber im Haus war sie schon. Also nichts neu gekauft, nur umgenutzt.
So ganz professionell und glatt sind sie nicht geworden, eher rustikal, aber ich freu mich schon auf die erste Dusche mit meiner selbstgemachten Seife. Und auf jeden Fall habe ich jetzt noch mehr Respekt für Seifensieder die Ihre Werke so perfekt auf Märkten etc. präsentieren.
So ganz plastikfrei war die Angelegenheit jetzt nicht, aber ich selbst habe keine Folie o.ä. verwendet und das fertige Produkt ist auch ganz verpackungsfrei.
Habt Ihr das schonmal versucht? Und gibt es eine Möglichkeit Seife nur aus heimischen Ölen herzustellen, irgendwie habe ich kein Rezept dazu gefunden.
Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.
Viele Grüße aus der gut duftenden Wohnung!
Steph
Freitag, 4. Dezember 2015
Auf meinem Plätzchenteller 2015
Ich habe ja schon 2014 meinen Plätzchenteller gezeigt, und so (siehe oben) sieht er dieses Jahr aus. Weniger bunt vielleicht, aber dennoch sehr abwechslungsreich. Am ersten Adventswochenende sind mit Hilfe meiner beiden Backengel wieder viele Plätzchen entstanden.
Es wurden gezaubert:
Sesamtaler aus Ghana (nach dem Rezept vom Café Schönleben)
Maronenplätzchen (nach dem Rezept von pi mal butter)
Hiffenmarkrauten mit Zimtstreuseln (nach einem Rezept von Essen u. Trinken)
Kokosmakronen (ganz normale ohne spezielles Rezept)
Hier noch ein paar Backbilder, voll authentisch, mit Mehlstaub am Auslöser...
Und was lacht Euch am meisten an? Also aktuell, sind die Sesamtaler meine Favoriten, mal schauen ob sich da in der Adventszeit noch was ändert.
Fröhliches Backen!
Steph
Sonntag, 19. Juli 2015
Schwarze Nüsse - wir sehen uns wieder an Weihnachten
Nach dem Likör aus grünen Walnüssen, habe ich mich dieses Jahr an die so genannten "Schwarzen Nüsse" gewagt, das sind grün eingelegte Walnüsse. Hier seht Ihr die Metamorphose der Nüsse:
Beim Rezept habe ich mich mehr oder weniger an diese Variante gehalten. Besonders schön sind die Nüsse nach dem ersten Kochen im Wasser, da sind sie richtig Wasserabweisend.
Jetzt müssen die Nüsse noch mindestens 6 Monate durchziehen. Ich konnte es natürlich nicht abwarten und habe schon vorher mal eine probiert - ich hoffe sie gewinnen noch an Geschmack, denn bisher schmecken sie einfach nur süß.
Ich werde auf jeden Fall berichten, aber natürlich erst nach Weihnachten (ohje, Weihnachten - das ist ja auch schon bald...)
Viele sommerliche Grüße
Steph
Freitag, 26. Dezember 2014
Quittenschwemme #4
Ich hoffe Ihr habt die Feiertage gut überstanden und zum Jahresausklang habe ich noch was Hochprozentiges für Euch. Die vierte und letzte Runde meiner kleinen Quittenserie ist dem Quittenlikör gewidmet.
Dieser ist aus den ganzen Schalen und Kerngehäusen der verarbeiteten Früchte quasi als Restverwertungprodukt angefallen. Die Schalen und Kerngehäuse habe ich zusammen mit Vodka und braunen Zucker für ca. 8 Wochen ziehen lassen.
Und zusammen mit dem Quittensenf, der Quittenmarmelade und dem Quitten-Meerrettich-Chutney sind ein paar nette Präsentkörbe für Weihnachten entstanden.
Die Idee mit den Knöpfen an den Flaschen hab ich von Katja alias Raumfee, die unheimlich gerne und viele Sirupe und auch Liköre abfüllt.
Ein paar Flaschen sind noch da, es finden sich aber bestimmt noch ein paar Gelegenheiten diese als kleine Geschenke aus der Küche zu überreichen.
Ich hoffe Ihr hattet (und habt) ein schönes Weihnachtsfest wir lassen es ganz gemütlich ausklingen.
Viele Grüße
Steph
Montag, 6. Oktober 2014
Quittenschwemme #3
Na, könnt Ihr sie noch sehen - meine Quitten? Mittlerweile sind auch bis auf 1 Kilo alle verarbeitet, es wird mit diesen Posts also noch ein bisschen weiter gehen. Dabei muss ich fairweise gestehen, das ich 2 Kilo noch an einen Arbeitskollegen verschenkt habe. Da waren es nur noch 9 Kilo. Immer noch jede Menge, und nach der süßen Quitten-Vanille-Marmelade vom letzten mal gibt es heute wieder etwas aus der pikanten Abteilung.
Ein Chutney darf in meiner riesigen Einkochaktion natürlich nicht fehlen. Ich habe mich für ein Quitten-Meerrettich-Chutney entschieden wieder nach einem Rezept von bushcook genauso wie schon mein Quittensenf.
Ich habe mich auch wieder fast ganz genau an das Rezept gehalten, nur etwas weniger Zucker und statt Balsamico meinen geliebten Zitronenessig genommen. Den Meerrettich habe ich wohl etwas zu grob geraspelt. Ich habe so gut wie keine Erfahrung mit Meerrettich und habe die Härte und Faserigkeit dieser Wurzel unterschätzt. Ist aber noch ok denke ich, man kann den Meerrettich jetzt halt noch im Chutney sehen.
So ein Chutney ist ja auch immer ein prima Geschenk für Freunde und Bekannte. Deshalb hab ich die Gläschen gleich mal in eine hübsche Hülle gesteckt, das spart später Zeit.
Was macht Ihr denn so mit Quitten? Ich bin ja so ziemlich durch mit meinen Quitten, aber es wird auf jeden Fall noch was kommen. Es können gerne Wetten abgeschlossen werden wieviele meiner Blogeinträge dieses Jahr noch mit Quittenschwemme beginnen.
Eine schöne Woche wünsch ich Euch!
Steph
Freitag, 3. Oktober 2014
Quittenschwemme #2
Von den Quitten sind ja noch jede Menge übrig, neben dem Quittensenf, den ich ja das letzte mal vorgestellt habe, möchte ich Euch heute etwas Süßes zeigen. In nächster Zeit wird es bei mir am Frühstückstisch (also soweit das mal vorkommt) Quitten-Vanille-Konfitüre geben. Gelee ist da ja ein Klassiker, aber ich wollte was Cremiges.
Hierzu habe ich ca. 1,5 Kilo Quitten geviertelt, entkernt und grob geschnitten. Das ganze während der Arbeitszeit in Zitronenwasser lagern, damit es nicht braun wird. Anschließend die Quitten mit ca. 500ml Apfelsaft, einer Prise Salz und einer aufgeschnittenen Vanilleschote weich kochen.
Danach hab ich das ganze durch die Flotte Lotte gejagt, so kam diese Höllenmaschine auch mal wieder zum Einsatz. Aber der Aufwand lohnt, so muss man die Quitten zumindest nicht schälen. Für das extra feine Mundgefühl empfehle ich jetzt noch den Einsatz des Zauberstabes, so werden auch die kleinen Steinzellen noch schön fein.
Das ganze Quittenmus mit dem Saft einer Zitrone, der ausgekratzen Vanilleschote und ca. 300-400g Gelierzücker 2:1 aufkochen und in saubere Gläser füllen. Da die ganzen Gläser schon für den Senf draufgegangen sind musste ich dann doch noch ein paar kaufen.
Auch hier gefällt mir die Farbe auserordentlich gut und die schwarzen Vanillepünktchen machen sich besonders dekorativ.
Verpackt habe ich die Gläser auch schon, man kann ja jetzt schon in weiser Vorraussicht an Weihnachten denken. Ich sag nur: Quitten in jeder Form.
Schönes Wochenende und bis zur nächsten Folge von Quittenschwemme (ich sag nur Chutney)!
Steph
Sonntag, 28. September 2014
Quittenschwemme #1
Von einer netten Bekannten durfte ich mir Quitten holen. So habe ich fleißig das Bäumchen geschüttelt und gepflückt, herausgekommen sind am Ende 11 Kilo großer und kleiner duftender Apfelquitten die ich nach Hause getragen habe.
Zum Glück hatte ich mir schon vorher einige Rezepte rausgesucht und möchte die Ergebnisse gerne mit Euch teilen. Den Anfang macht ein Rezept von bushcook das mich sehr angesprochen hat - Quittensenf.
Das Rezept findet ihr hier. Ich habe auch wirklich fast nichts verändert, was mir ja immer sehr schwer fällt. Nur habe ich zwei Nelken durch einen Langpfeffer ersetzt und statt Honigessig Weißweinessig genommen. Und den Senf habe ich erst ganz zum Schluss dazugegeben und die Masse dann nicht mehr gekocht. Ich habe etwas recherchiert und Hitze mögen die Senfkörner wohl gar nicht.
Besonders schön finde ich die Farbe, ein richtig helles Gelb mit Senfkörnern drin. Es wurden erstmal die ganzen Vorräte der Einmachgläser aufgebraucht, was sich in einem ziemlichen Sammelsurium bemerkbar macht. Für die größeren Gläser muss ich mir noch eine Deko überlegen, die ganz kleinen "Probiergläser" haben einfach eine Masking Tape Beschriftung bekommen.
Beim Probieren war der Senf noch sehr scharf, das soll sich nach einer Gewissen Lagerzeit aber abmildern. Wir werden sehen.
So ich geh jetzt erstmal wieder Quitten verarbeiten, was noch Alles dabei rauskommt werde ich Euch berichten.
Schönen Start in die Woche!
Steph
Freitag, 27. Dezember 2013
Grüne Weihnachtsgeschenke - Seedbombs
Naja noch sind sie braun und nicht grün. Aber das soll ja noch werden...
Auch dieses Jahr hab ich ein paar Weihnachtsgeschenke selbst gemacht, es gab Seedbombs - also Samenbomben, die verwaiste Blumenkästen oder traurigen Restgrünflächen in Städten neues Leben einhauchen sollen. Das Rezept hab ich aus dem Internet und oben im Bild dargestellt. Wichtig ist das der Lehm oder Ton zu feinem Pulver verarbeitet wird. Auch die Kokosfaser muss zerkleinert werden. In vielen Rezepten wird immer Blumenerde empfohlen, aber die ist fast immer mit Torf hergestellt, das wollte ich vermeiden. Im Nachhinein würde ich vielleicht etwas weniger Kokosfasern nehmen, evtl. nur 3-4 Teile.
Das ganze wird vermischt und mit etwas Wasser (soviel das man es gerade formen kann) vermischt und zu mehr oder weniger runden (ovalen) Bomben geformt. Maximal walnussgroß so dass es keine Probleme mit dem durchtrocknen gibt. Das ganze einfach bei Zimmertemperatur trocknen (kein Backofen).
Dann wurde das ganze noch verpackt, beschriftet und mit einer Gebrauchsanweisung versehen. In der Schublade wurde noch nach passenden Schleifen gesucht - und fertig sind mal wieder ein paar selbstgemachte Kleinigkeiten die hoffentlich Lust auf Frühling machen.
Die Seedbombs hab ich bereits im Herbst hergestellt, deshalb sind auf dem ersten Bild auch noch ein paar letzte Blüten zu sehen.
Ich hoffe Ihr hattet ein paar schöne Weihnachtsfeiertage, die nach meinem Empfinden direkt in ein gemütliches Silvester übergehen können...
Ich wünsche Euch (wie man in Franken so schön sagt) einen guten Beschluß!
Steph
Montag, 2. Dezember 2013
Lasst uns froh und lecker sein - PAMK Teil 2
In meinem PAMK-Paket waren neben diesen zwei Plätzchensorten noch drei weitere Sachen. Von den Gewürzgugls hab ich leider keine Fotos gemacht, aber dafür noch von diesen zwei Leckereien.
Quittenkonfekt, Quittenbrot oder Quittenspeck - diese Nascherei hat viele Namen und ist dabei doch so simpel und lecker, es braucht nur 3 Zutaten:
2 kg frische Quitten (ich hatte Apfel- und Birnenquitten)
1 kg Zucker
1 Bio-Zitrone
(Öl fürs Blech)
Die Quitten mit einem Tuch gründlich abreiben. Stiele und Blütenansätze entfernen. Die Zitrone auspressen und den Saft und die Schale in einen großen Topf geben. Die Früchte vierteln, das Kerngehäuse entfernen und mit Wasser bedeckt ca. ne dreiviertel Stunde kochen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen die Zitronenschale herrausnehmen. Das Quittenmus durch ein Sieb streichen (oder FlotteLotte) und 1 kg abwiegen.
Das Quittenmark mit Zucker zum Kochen bringen. Unter Rühren kochen lassen, bis sich die Masse vom Topfboden löst.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Öl bestreichen. Die Quittenmasse ca. 1 cm dick darauf streichen. Das Quittenbrot ca. 2 Tage trocknen lassen. Sobald sich die Oberfläche trocken anfühlt, wenden, damit die andere Seite trocknet. Das Quittenbrot in Rauten schneiden oder mit kleinen Förmchen ausstechen und in Zucker wälzen.
Aus dem aufgefangenen Quittensaft kann man gut Gelee kochen. Nix verkommt.
Und dann gab es noch was Klassisches ...
Zutaten:
150g Butter
1 Eßl. Vanillezucker
50g Puderzucker
1 Prise gem. Kardamon
1 Prise gem. Nelken
1 Msp. Zimt
1 TL Kirschwasser
1 Bio-Ei
150g Mehl
150g gem. Haselnüsse
150g Gelee (ganz klassisch Johannisbeere, bei mir gabs Schlehengelee)
Butter und Zucker schaumig rühren. Ei, Gewürze und Kirschwasser unterrühren. Mehl und Nüsse zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig muss nun für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.
Danach, die Plätzchenunterteile und die Oberteile ausstechen und getrennt backen. Die Backzeit bei den löchrigen Deckeln ist auf jeden Fall kürzer. Bei 150-170° werden die Teile für 10-12 Minuten ganz hellbraun gebacken. Anschließend das Gelee erwärmen und damit die Hälften aufeinander kleben und abschließend mit reichlich Puderzucker bestäuben.
Wer noch mehr verschickte Leckereien sehen will die verschickt worden sind, der kann sich hier bei der Pinterest-Pinnwand Appetit holen.
Und habt Ihr schon alle Plätzchen gebacken? Bei uns sollen demnächst noch ein paar Vanillekipferl in den Backofen wandern, das wars dann aber.
Steph
Quittenkonfekt, Quittenbrot oder Quittenspeck - diese Nascherei hat viele Namen und ist dabei doch so simpel und lecker, es braucht nur 3 Zutaten:
2 kg frische Quitten (ich hatte Apfel- und Birnenquitten)
1 kg Zucker
1 Bio-Zitrone
(Öl fürs Blech)
Die Quitten mit einem Tuch gründlich abreiben. Stiele und Blütenansätze entfernen. Die Zitrone auspressen und den Saft und die Schale in einen großen Topf geben. Die Früchte vierteln, das Kerngehäuse entfernen und mit Wasser bedeckt ca. ne dreiviertel Stunde kochen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen die Zitronenschale herrausnehmen. Das Quittenmus durch ein Sieb streichen (oder FlotteLotte) und 1 kg abwiegen.
Das Quittenmark mit Zucker zum Kochen bringen. Unter Rühren kochen lassen, bis sich die Masse vom Topfboden löst.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Öl bestreichen. Die Quittenmasse ca. 1 cm dick darauf streichen. Das Quittenbrot ca. 2 Tage trocknen lassen. Sobald sich die Oberfläche trocken anfühlt, wenden, damit die andere Seite trocknet. Das Quittenbrot in Rauten schneiden oder mit kleinen Förmchen ausstechen und in Zucker wälzen.
Aus dem aufgefangenen Quittensaft kann man gut Gelee kochen. Nix verkommt.
Und dann gab es noch was Klassisches ...
Zutaten:
150g Butter
1 Eßl. Vanillezucker
50g Puderzucker
1 Prise gem. Kardamon
1 Prise gem. Nelken
1 Msp. Zimt
1 TL Kirschwasser
1 Bio-Ei
150g Mehl
150g gem. Haselnüsse
150g Gelee (ganz klassisch Johannisbeere, bei mir gabs Schlehengelee)
Butter und Zucker schaumig rühren. Ei, Gewürze und Kirschwasser unterrühren. Mehl und Nüsse zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig muss nun für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.
Danach, die Plätzchenunterteile und die Oberteile ausstechen und getrennt backen. Die Backzeit bei den löchrigen Deckeln ist auf jeden Fall kürzer. Bei 150-170° werden die Teile für 10-12 Minuten ganz hellbraun gebacken. Anschließend das Gelee erwärmen und damit die Hälften aufeinander kleben und abschließend mit reichlich Puderzucker bestäuben.
Wer noch mehr verschickte Leckereien sehen will die verschickt worden sind, der kann sich hier bei der Pinterest-Pinnwand Appetit holen.
Und habt Ihr schon alle Plätzchen gebacken? Bei uns sollen demnächst noch ein paar Vanillekipferl in den Backofen wandern, das wars dann aber.
Steph
Mittwoch, 27. November 2013
Lasst uns froh und lecker sein - PAMK Teil 1
Es war mal wieder soweit - eine neue Runde Post aus meiner Küche hat die Postboten der Nation beschäftigt. Es wurden viele Leckerein durch ganz Deutschland geschickt. Meine nette Tauschpartnerin Madlen kommt aus NRW. Von Ihr hab ich ein super leckeres und liebevoll verpacktes Paket bekommen. Vielen Dank nochmal! Von mir wurden folgende Sachen in die Post gegeben:
Zutaten:
150g + 200g Zartbitterschokolade
300g weiche Butter
250g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. gem. Vanille
2 Eier
375g Mehl
1 1/2 TL Natron
20g Kakao
1 Eßl. Palmin
4 Zuckerstangen
150g Schokolade schmelzen - Butter, Zucker, Salz und Vanille schaumig rühren. Die Eier zufügen und unterrühren. Mehl, Kakao und Natron mischen und unterrühren. Nun noch die geschmolzene Schokolade einrühren und den Teig mit Teelöffeln oder einem Spritzbeutel auf ein Backpapier (mit Backpapier) setzten. Achtung, die Cookies verlaufen noch etwas.
200g Schokolade (oder Kuvertüre) schmelzen und das Palmin unterrühren. Die Zuckerstangen zerschlagen z.B. mit einem Schnitzelklopfer. Die Cookies mit Glasur bestreichen und mit den Krümeln bestreuen. Fertig.
Noch mit im Päckchen sind ein paar Makrönchen gelandet.
Zutaten:
3 kalte Eiweis
eine Prise Salz, 1 Spritzer Zitronensaft
120 g feinster Zucker
200 g Mandelnstifte
175 g Walnusskerne gehackt
375 g in schmale Streifen geschnittene, getrocknete Datteln
Eiweiß mit Salz und Zitronensaft sehr steif schlagen - Zucker nach und nach unterrühren und weiterschlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse sehr fest ist, die Mandeln, Walnüsse und geschnittenen Datteln unterheben.
Backbleche mit Backpapier auslegen und mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf das Blech setzen.
ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei 150 Grad backen.
Soweit der erste Teil meines Pakets, der Rest kommt später. Einen weiteren Dank muss ich an meine 2 1/2 Backengel aussprechen, die mit mir zusammen gebacken haben. Zusammen macht es einfach mehr Spaß!
Zutaten:
150g + 200g Zartbitterschokolade
300g weiche Butter
250g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. gem. Vanille
2 Eier
375g Mehl
1 1/2 TL Natron
20g Kakao
1 Eßl. Palmin
4 Zuckerstangen
150g Schokolade schmelzen - Butter, Zucker, Salz und Vanille schaumig rühren. Die Eier zufügen und unterrühren. Mehl, Kakao und Natron mischen und unterrühren. Nun noch die geschmolzene Schokolade einrühren und den Teig mit Teelöffeln oder einem Spritzbeutel auf ein Backpapier (mit Backpapier) setzten. Achtung, die Cookies verlaufen noch etwas.
200g Schokolade (oder Kuvertüre) schmelzen und das Palmin unterrühren. Die Zuckerstangen zerschlagen z.B. mit einem Schnitzelklopfer. Die Cookies mit Glasur bestreichen und mit den Krümeln bestreuen. Fertig.
Noch mit im Päckchen sind ein paar Makrönchen gelandet.
Zutaten:
3 kalte Eiweis
eine Prise Salz, 1 Spritzer Zitronensaft
120 g feinster Zucker
200 g Mandelnstifte
175 g Walnusskerne gehackt
375 g in schmale Streifen geschnittene, getrocknete Datteln
Eiweiß mit Salz und Zitronensaft sehr steif schlagen - Zucker nach und nach unterrühren und weiterschlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse sehr fest ist, die Mandeln, Walnüsse und geschnittenen Datteln unterheben.
Backbleche mit Backpapier auslegen und mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf das Blech setzen.
ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei 150 Grad backen.
Soweit der erste Teil meines Pakets, der Rest kommt später. Einen weiteren Dank muss ich an meine 2 1/2 Backengel aussprechen, die mit mir zusammen gebacken haben. Zusammen macht es einfach mehr Spaß!
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