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Dienstag, 3. Oktober 2017

Maronen im Spessart?


Ja, die gibt es wirklich und zwar einen ganzen Wald voll. In Klingenberg am Main gibt es einen Südhang oberhalb des Mains mit ganz vielen Esskastanien und einem dazugehörigen Lehrpfad. 


Wir haben den Feiertag genutzt um den Wanderweg im Landkreis Miltenberg zu besuchen. Der Lehrpfad ist gut beschildert, leicht zu finden und liebevoll gestaltet.


Und es gibt wirklich jede Menge Maronenbäume - einen ganzen Wald voll. Es sind die wilden Castanea sativa und deshalb sind die Kastanien nicht ganz so groß wie die aus dem Laden. Wir hatten Glück und konnten auch ein paar Früchte sammeln, aber wir waren auch nicht die einzigen und dementstprechend war es eher eine kleine Beute.


Besonders schön ist der Aussichtsturm mit Einkehrmöglichkeit und der Blick von der Burgruine Clingenburg. Main, Weinberge und fränkische Dörfer - sehr idyllisch.


Unsere Ausbeute war wirklich klein, aber der Ausflug umso schöner, trotz kleiner Regenschauer zwischendurch.

Was habt Ihr so gemacht am heutigen Feiertag?

Grüße,
Steph

Sonntag, 26. März 2017

Liebe deine Stadt - im Vorfrühling


Vor drei Jahren (hui schon lange her) gab es eine tolle Fotoaktion "Zeig uns deine Stadt", da gab es jeden Monat ein Thema zu dem man seine Heimatstadt fotografieren durfte. Ich fand das sehr schön und habe mir überlegt da einfach mal weiter zu machen, hier wird es nun in unregelmäßigen Abständen ein paar Fotos zu unsererm unterfränkischen Städtchen geben. Unter dem Motto Liebe deine Stadt bzw. Leben wo andere Urlaub machen.


Es ist ja auch wirklich schön hier und gibt einiges zu sehen. Die bauchigen Dächer des Käppeles über den Dächern der Stadt gefallen mir besonders gut.


Ein bißchen Grün und ein paar Blüten haben wir auch schon entdeckt, es riecht nach Frühling.


Der Vorteil von den ganzen Bergen rund um die Stadt ist auf jeden Fall die tolle Aussicht die man von fast überall genießen kann. Hier der Blick über den Main in die Sanderau.


Und nicht nur in die Ferne schauen lohnt sich, auch die schönen Moosfugen im historischen Pflaster sind mir ein Foto wert.

Wie ist Eure Stadt/Dorf so im Vorfrühling?

Habt einen schönen Montag!

Steph

Freitag, 20. Januar 2017

Rot und Weiß - Winter in der Vase




Januar und Februar sind ja ganz schwierige Monate für meine Blumenvasen. Meist bleibt es dort dann leer. Am liebsten schmücke ich die Wohnung ja mit selbstgepflückten Blumen ganz nach Jahreszeit. Aber im Winter? Ich habe heute einen Kompromiss in der Vase aus rotem Hartriegel (selbst geschnitten) und weißen Anemonen und Milchsternen (aus dem Blumenladen). 


Besonders gefallen mir auch die Rot-Grün-Kontraste von den Stielen und Zweigen. Bei den Blumen stehlen noch die Anemonen den Milchsternen die Schau, aber das wird sich in ein paar warmen Stunden sicher ändern. 



Ich hatte dann noch ein nettes Gespräch mit der Floristin über die Herkunft der verschiedenen Blumen. Noch gibt es wohl nichts regionales aber ab Anfang Februar dann die ersten fränkischen Tulpen. Oder soll ich doch lieber warten bis es welche aus dem Freiland gibt? 

Gibt es eigentlich sowas wie einen Saisonkalender für Schnittblumen?


Schönes Wochenende!

Steph

Sonntag, 2. Oktober 2016

Erntedank


Symbolisch für meine diesjährige Ernte. Heute habe ich die Kartoffeln aus meinem Dachterrassenhochbeet (Nr 2) geholt. Gesetzt hatte ich dieses Jahr keine - aber wohl letztes Jahr ein paar im Boden vergessen. Also eine sehr überraschende Ernte.

Genauso ging es mir mit den Maronen, die ich gestern auf dem Weg vom Flohmarkt gefunden habe. Den Baum kenne ich schon lange, aber bisher war ich immer zum falschen Zeitpunkt dort.


Heute Abend gibt es also im Ofen geröstete Maroni. Und die Kartoffeln sind morgen fällig. Die Tomaten sind der Ausklang meiner guten Tomatenernte.


Hier der Maronenbaum der mich mit seinen Früchten beglückt hat. Direkt an der Straße, neben der Bushaltestelle.


Ich hoffe Ihr hattet auch eine gute Ernte oder zumindest einen guten Wochenendeinkauf.

Schönen Sonntag,

Steph

Freitag, 29. Juli 2016

Mein Mainstrauß


Vorbild für einen aktuellen Blumenstrauß ist der Industriegebietsstrauß der Raumfee. Von dem Post inspiriert habe ich bei meinem letzten Spaziergang am Main meine Gartenschere mitgenommen und einige Blumen und Zweige geschnitten. Natürlich immer nur so viel, das die Bienchen und Hummeln noch genug zum Naschen bleibt.


Hauptakteure sind Blutfelberich, Brombeere und noch nicht blühende Goldrute. Die Brombeeren sind wirklich schön, denn sie reifen auch in der Vase noch nach. Aber Achtung beim Schneiden - Stacheln!


Nebenspieler sind Erigeron, Schafgarbe und Wasserminze. Das ganze einfach wild in die Vase gestellt und sind dran erfreut.


Habt Ihr auch Wildblumen in der Vase? Meinen Mainstrauß schick ich zu Helgas 'FlowerFriday'.

Schönes Wochenende!

Steph

Sonntag, 26. Juni 2016

Sonntagsausflug zu den Grabengärten


"Urban Gardening" gabs hier schon seit der Nachkriegszeit, direkt vor der Stadtmauer des fränkischen Dorfes Mainbernheim.
Bei den diesjährigen Architektouren, wurde das Projekt der Reaktivierung der Grabengärten vorgestellt. Die Landschaftsarchitekten und Bürgermeister stellten die Planungsgeschichte und die Entstehung vor.

Vor 2012 gab es hier nur ein paar ganz wenige "harte" Gärtner, der großteil der Fläche war einfach Rasen. Jetzt, blüht und summt und fruchtet es überall. Die Parzellen, die nicht verpachtet sind, werden mit blühenden Bienenweiden eingesät. Es war so bunt, das kommt auf den Bildern wahrscheinlich gar nicht rüber.


Neben der Bundesstraße gibt es jetzt einen bequemen Radweg, dann noch ein blühender Grünstreifen und dann ein schmaler gekiester Fußweg.


Die meisten Gärtner sind ziemlich erfolgreich, manche gärtlen eher im kleinen Stil - zwei Kohlrabi hier ein paar Salatköpfe da. Und dann gibt es noch die krassen, die Ihre halbe Parzelle mit Topinambur bepflanzen (siehe unten). Die Vielfalt ist einfach schön!


Besonders gefallen mir die durchdachten Details wie die Brunnen und das Pflaster aus heimischen Muschelkalk oder die Werkzeugkiste, die auch als Sitzmöglichkeit dient.


Also wenn Ihr mal in der Gegend von Kitzingen seit, einfach mal nach Mainbernheim zu den Gräbengärten fahren, die Altstadt ist aber auch ganz schnuckelig.

Viele sommerliche Grüße,

Steph

Freitag, 29. April 2016

Urbane Blumengrüße


Auf dem Weg ins Wochenende hat mich am Busbahnhof ein übervoll blühender Flieder angelacht. Da hab ich mir einfach ein Wochenendblümchen abgeschnitten. Ganz urban und so...

Ich wünsche Euch ein paar sonnige Tage, bis demnächst!

Steph

Verlinkt bei Holunderblütchens Blumensammlung

Dienstag, 12. April 2016

12 von 12 - April 2016

Kennt Ihr ja schon bei mir - jeden 12. gibts 12 Bilder...


Morgens dem Hausherrn beim Frühstück zu gesehen, ich bekomm so früh meist nur Kaffee runter. Der morgentliche Blick gilt aktuell meinen Sämlingen, sieht alles ganz gut soweit aus.


Busfahren zur Arbeit. Die To-Do-Liste von Montag ist auch noch nicht abgearbeitet (heute hab ich übrigens auch nicht alles geschafft...). Da geh ich lieber auf die Knie, den Frühling fotografieren.


Meine liebsten Frühlingsboten sind Schlehe (weiß) und Ahorn (gelb-grün). Die mag ich auch viel lieber als Forsythie etc., die wirken einfach so schön natürlich. Die Schlehe macht mit Ihrem Weiß den Wolken Konkurrenz.


Am frühen Abend hatte ich noch einen Termin in der alten "Hood". Der Trödler hatte leider zu, schade, das Knight Rider Spiel hätte ich gerne genauer angesehen. Die neue Spül- und Waschmaschine sind schon seit Sonntag fleißig, da haben Sie Ihre beiden alten Kollegen in den Ruhestand geschickt.

Mehr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Schöne Restwoche!

Steph

Sonntag, 3. April 2016

Frühlingsspaziergang


Ein sonnigen Spaziergang durch den botanischen Garten gab es heute, mit Kräuter- und Frühlingsdüften, Vogelgezwitscher und Bienensummen und dem ersten Blütenrausch.




Und wer hat die Biene mit den vollen Pollenhöschen entdeckt? Wünsch Euch einen schönen Sonntag und einen tollen Frühling!

Steph

Freitag, 15. Januar 2016

Zartes Grün in alten Vasen


Ich habe mir ein bisschen Grün in die Wohnung geholt, aber diesmal ganz untraditonell. Ich habe die Zwiebeln nicht mühevoll über Wochen hinweg mit lustigen Hütchen drauf gezogen, sondern einfach welche vom Blumenhändler gekauft und die Erde ausgewaschen. Naja, so gut es ging. Auf dem Bild sieht man noch deutlich die Reste. Aber sie erfreuen mich trotzdem.

Und es ist viel weniger Arbeit mit besseren Ergebnissen (bei mir stimmen die Temperaturen für die richtige Zwiebeltreiberei einfach nicht). Die Vasen sind fast alle alt und ertrödelt. Ich habe noch ein paar mehr, aber das hier sind die Schönsten.

Was bei anderen so in der Vase steht erfahrt Ihr bei Holunderblütchen. Ich hoffe jedenfalls das meine Hyazinthen bald erblühen, aber auch nur das grün finde ich schon sehr dekorativ.

Habt ein tolles Wochenende!

Steph

Freitag, 1. Januar 2016

Viel Glück im neuen Jahr


Guten Morgen, und ein fröhliches Prosit Neujahr an alle meine Leser! Vielen Dank für die vielen, netten Komentare im letzten Jahr.  Ich hoffe Euer Jahr hat genauso gut angefangen wie meines. Wir hatten gestern einen schönen Abend mit Freunden, Lachen, Reden und Käsefondue.


Meine Silvesterdeko hatte sich auf dieses "Hippi-Wald-Gesteck" mit Wattepilzen beschränkt. Die Pilze habe ich aus Resten eines Quiltvlies und etwas Farbe gebastelt. Eine Videoanleitung findet Ihr hier. 

Genießt noch die restlichen freien Tage (wenn Ihr sie noch habt....)

Schöne Neujahrsgrüße

Steph

Sonntag, 1. November 2015

Farbenüberfluss

Seit Ihr der vielen Herbstbilder (auf Blogs oder in Natura) schon müde? Wenn nicht, dann hab ich was für Euch, ein letztes "Herausputzen" der Natur vor dem Winter. Wir haben diesen Farbenüberfluss noch einmal auf uns wirken lassen, denn bald ist alles grau.






Herbstliche Grüße aus dem Würzburger Ringpark

Steph

Freitag, 12. Juni 2015

Päonien vom Feld


Heute werde ich ein paar Fotos von meinem liebsten "Blumen-zum-Selberpflücken-Feld" zeigen. Diese Felder sind ein echter optischer Gewinn für die Agrarlandschaft und ich freue mich immer sehr wenn ich so einen bunten Fleck in der Flur entdecke.



Und natürlich habe ich auch zugeschlagen uns so schmückt seit ein paar Tagen ein toller Pfingstrosenstrauß die Wohnung. Sehr üppig und duftend kommt die Päonie daher und hat bei mir Gesellschaft von ein paar zarte Gräser vom Nachbarfeldrand dazubekommen um dem ganzen etwas an der Schwere zu nehmen.


Aber ich wollte ja noch von dem Feld berichten, dieses ist eben so toll, nicht nur wegen den Pfingstrosen, sondern weil man von Frühling bis Herbst immer was geboten bekommt. Im Frühling beginnt es mit Tulpen (in allen Farben) und Narzissen und dann kommen nach Ostern schon die ersten frühen Pfingstrosen.


Und jetzt zum Ende der Päoniensaison fangen schon die nächsten Blumen an zu blühen, wie hier die Lilien. Ein kleiner aber feiner Streifen. Ebenso die Steppenkerze (Eremurus) fängt gerade an die erste Farbe zu zeigen.


Und später im Sommer kommen die typischen (aber nicht minder schönen) Gladiolen und Sonnenblumen. Ich finde das ist eine tolle Kombi für so ein Blumenfeld. Die Preise sind zwar nicht wirklich günstig, aber die Blumen sind superfrisch, regional und saisonal. Was will man mehr? Einzige Nachteil, ohne Auto hat man da oft keine Chance an so ein Feld ranzukommen - ich kann ja mal den Linienbusfahrer ob er nicht am Blumenfeld halten will.

Und da Blumen vom Feld eine echte Alternative zu gekauften Florisitik-Gedönse sind verlinke ich mich hiermit das erste mal bei EiNab - hier werden Ideen für einen ökologischeren Lebensweg gezeigt (und seien Sie auch noch so klein)

Jetzt genieß ich aber erstmal weiter meine Pfingstrosen und schick den Strauß zu Helgas "Flower-Friday".

Später gibt es hier noch die 12von12 des Tages (Premiere: erster Tag mit zwei Posts!)

Grüße,
Steph