Heute werde ich ein paar Fotos von meinem liebsten "Blumen-zum-Selberpflücken-Feld" zeigen. Diese Felder sind ein echter optischer Gewinn für die Agrarlandschaft und ich freue mich immer sehr wenn ich so einen bunten Fleck in der Flur entdecke.
Und natürlich habe ich auch zugeschlagen uns so schmückt seit ein paar Tagen ein toller Pfingstrosenstrauß die Wohnung. Sehr üppig und duftend kommt die Päonie daher und hat bei mir Gesellschaft von ein paar zarte Gräser vom Nachbarfeldrand dazubekommen um dem ganzen etwas an der Schwere zu nehmen.
Aber ich wollte ja noch von dem Feld berichten, dieses ist eben so toll, nicht nur wegen den Pfingstrosen, sondern weil man von Frühling bis Herbst immer was geboten bekommt. Im Frühling beginnt es mit Tulpen (in allen Farben) und Narzissen und dann kommen nach Ostern schon die ersten frühen Pfingstrosen.
Und jetzt zum Ende der Päoniensaison fangen schon die nächsten Blumen an zu blühen, wie hier die Lilien. Ein kleiner aber feiner Streifen. Ebenso die Steppenkerze (Eremurus) fängt gerade an die erste Farbe zu zeigen.
Und später im Sommer kommen die typischen (aber nicht minder schönen) Gladiolen und Sonnenblumen. Ich finde das ist eine tolle Kombi für so ein Blumenfeld. Die Preise sind zwar nicht wirklich günstig, aber die Blumen sind superfrisch, regional und saisonal. Was will man mehr? Einzige Nachteil, ohne Auto hat man da oft keine Chance an so ein Feld ranzukommen - ich kann ja mal den Linienbusfahrer ob er nicht am Blumenfeld halten will.
Und da Blumen vom Feld eine echte Alternative zu gekauften Florisitik-Gedönse sind verlinke ich mich hiermit das erste mal bei
EiNab - hier werden Ideen für einen ökologischeren Lebensweg gezeigt (und seien Sie auch noch so klein)
Jetzt genieß ich aber erstmal weiter meine Pfingstrosen und schick den Strauß zu
Helgas "Flower-Friday".
Später gibt es hier noch die 12von12 des Tages (Premiere: erster Tag mit zwei Posts!)
Grüße,
Steph