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Sonntag, 4. März 2018
Pinkes Sauerkraut gegen den Winterblues
Seit Dezember habe ich "Fermentierfieber"! Heute möchte ich Euch meine neueste Kreation vorstellen: "Pinkes Sauerkraut" aus Weiß- und Rotkohl. Davor habe ich schon zweimal "normales" Sauerkraut gemacht, einmal mit Weißkohl und einmal mit Spitzkohl. Ein Kimchi hab ich schon fabriziert und fermentierte Karottensticks. Es gibt hier keine genaue Anleitung oder Rezept, es soll bloß ein kleiner Einblick sein in den (wie ich finde) sehr spannenden Prozess.
Es fängt mit drei ganz simplen Zutaten an, ein Rotkohl, ein Weißkohl und Steinsalz.
Das Kraut habe ich mit einem Messer geschnitten, ich habe keinen Krauthobel, braucht man nicht unbedingt. Mischungsverhältnis ca. 50:50.
Das Kraut wird mit dem Salz vermengt (2% des Krautgewichtes an Salz) und ca. 10-15Minuten geknetet. Das ist wohl der anstrengendste Schritt, aber mit ein bisschen Musik geht das auch vorbei. Danach wird das ganze in ein Gefäß geschichtet und ganz fest zusammengedrückt um möglichst wenig Lufteinschluss zu haben.
Ich habe auf mein Kraut ein ganzes Kohlblatt gelegt und mit einem gefüllten Wasserglas beschwert. Nun heißt es warten und nach ca. 1 Woche haben die guten Bakterien schon gute Arbeit geleistet. Jeden Tag hab ich mal kurz den Bügelverschluss geöffnet, das macht am meisten Spaß, denn es zischt und blubbert dann.
Mein Sauerkraut mag ich nicht super sauer, deshalb lasse ich es mit 6-7 Tagen eher kurz fermentieren (milchsauer vergären) bevor ich es in kleine Gläser umfülle und in den Kühlschrank stelle.
Beim ersten Kosten kann ich schon sagen, dass es anders schmeckt als Sauerkraut aus Weißkohl, intensiver und ich glaube der Rotkohl hat mehr Senföle. Freu mich schon auf das erste pinke Sauerkraut.
Anmerkung: Ja, es kann natürlich auch was schiefgehen beim Fermentieren, und es gibt ein paar Sachen zu beachten, die ich jetzt nicht erwähnt habe (Temperatur, Salzgehalt, Luftabschluss etc.). Aber wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich nur Ausprobieren empfehlen. Ein gutes Buch zum Thema oder Internetseiten gibt es zu Genüge.
Zum Glück ist bald Frühling, dann kann Experimente mit fermentierten Radieschen oder Rhabarber machen...
Was macht Ihr gegen den Winterblues?
Schönen Start in die Woche!
Steph
verlinkt mit einab
Mittwoch, 29. November 2017
Auf meinem Plätzchenteller 2017
Schon ganz traditionell zeige ich Euch meine Plätzchen, oder vielmehr das Ergebnis meiner noch größeren Tradition des "Backwochenendes" Ende November mit zwei ganz wundervollen Freunden.
Am Ende haben wir uns das Ergebnis angesehen und es sind optisch gesehen sehr ähnliche (braun, rund) Plätzchen geworden. Aber geschmacklich und von den Zutaten her sind sie sehr unterschiedlich und zum Teil auch schon genascht.
Im Uhrzeigersinn sind es vegane Kartoffellebkuchen, die wirklich super saftig sind. Mit Schokolade verziert sind Mandel-Schoko-Makronen, die nur aus Mandeln, Zucker, Eiweiß, Kakao und einer Prise Salz bestehen, super saftig und sehr weihnachtlich. Die Karamell-Cookies haben wir mit Fleur de Sel gepimpt, sie sind etwas mächtig und klebrig aber können süchtig machen. Die Engelsaugen mit Zitrone (Lemoncurd) sind wohl die delikattesten Plätzchen dieses Jahr und duften wunderbar.
Schön war auch, das wir alle Nüsse (über 1kg), Butter, Eier und Spezialzutaten wie Dinkelmehl und braunen Zucker unverpackt gekauft haben, so gab es relativ wenig Abfall.
Und was wird dieses Jahr bei Euch gebacken? Geht Ihr mehr nach Optik oder nach Geschmack?
Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit!
Steph
Schubladen
aus der Küche,
Feiertag,
Müll vermeiden
Dienstag, 31. Oktober 2017
Mal was Neues - Platterbsen
Sie haben mich angelacht im Unverpackt Würzburg: Platterbsen aus der Region, die heimische Alternative zu Kichererbsen. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert, sie sind wirklich fast identisch zu Kicherbsen. Bis halt auf die etwas andere Form und geschmacklich würde ich sie wahrscheinlich nur im direkten Vergleich unterscheiden können.
So sahen die trockenen Platterbsen nach 24 Stunden Einweichzeit und einmaligen Wasserwechsel aus. Diese eingeweichten Körner habe ich dann für ca. 45 Minuten gekocht und sie wurden schön weich. Und dann kam auch gleich der Ultimative Test: Hummus. Ist ja neben Falafel eines der beliebtesten Kichererbsenrezept.
Auch das hat wunderbar geklappt. Es ist zwar hier kein Tahin drin, da ich keins da hatte und bei mir diese Gläser oft soooo lange brauchen bis ich sie aufgebraucht habe. Aber dank Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Olivenöl ist ein sehr guter 'Humus' oder Platterbsenbrei entstanden. Er hat ein paar dunkle Stellen mehr, da die Erbsen nicht ganz so hell sind wie normale Kichererbsen und auch ein Hochleistungsmixer hätte das Ergebnis vielleicht noch cremiger gemacht, aber ich bin sehr zurfrieden.
Auf jeden Fall eine super Alternative zu den Kichererbsen, die ja leider oft aus Asien oder Afrika importiert werden. Diese Platterbsen kommen nur ca. 30km von unserem Wohnort entfernt her, werden biologisch angebaut und im Unverpackt-Laden verkauft. Was will man mehr.
Habt Ihr diese lustigen Gesellen schonmal irgendwo gesehen bzw. gegessen?
Viele Grüße
Steph
Donnerstag, 7. September 2017
Tschüß Urlaub
Das war's. Der Urlaub ist vorbei. Schön wars und jetzt gibt es noch ein paar Tage frei bis die Arbeit am Montag wieder beginnt.
Oben ein paar Bilder von unserem letzten Stopp in Wien mit MAK, Basilikum- und Schwarzer Sesam-Eis von Veganista und ein Schnappschuss aus dem Riesenrad am Prater zur blauen Stunde.
Leider haben wir im Urlaub trotz Bemühungen mehr Müll fabriziert als im Alltag, aber wenigstens meine Mitbringsel kamen ohne Verpackung daher.
Fast zwei Kilo Eiernudeln sind in unser Gepäck gewandert, die gibt es bei uns ganz schwer unverpackt. Die Kürbiskerne sind halt typisch für Österreich und eine Zimt-Mohn-Seife um mal etwas in Herbststimmung unter der Dusche zu kommen.
Wer mehr von meiner Unverpacktaktionen mitbekommen will, diese habe ich auf einen Instagram-Account mini_matriarchin verfrachtet, ich will Euch hier damit nicht langweilen, es wird wohl aber trotzdem ab und an mal was auftauchen...
So jetzt begrüßen wir den Herbst und freuen uns auf Zwetschgen- und Apfelkuchen, Kürbissuppen und Windsparziergänge im buntem Laub.
Viele Grüße,
Steph
Oben ein paar Bilder von unserem letzten Stopp in Wien mit MAK, Basilikum- und Schwarzer Sesam-Eis von Veganista und ein Schnappschuss aus dem Riesenrad am Prater zur blauen Stunde.
Leider haben wir im Urlaub trotz Bemühungen mehr Müll fabriziert als im Alltag, aber wenigstens meine Mitbringsel kamen ohne Verpackung daher.
Fast zwei Kilo Eiernudeln sind in unser Gepäck gewandert, die gibt es bei uns ganz schwer unverpackt. Die Kürbiskerne sind halt typisch für Österreich und eine Zimt-Mohn-Seife um mal etwas in Herbststimmung unter der Dusche zu kommen.
Wer mehr von meiner Unverpacktaktionen mitbekommen will, diese habe ich auf einen Instagram-Account mini_matriarchin verfrachtet, ich will Euch hier damit nicht langweilen, es wird wohl aber trotzdem ab und an mal was auftauchen...
So jetzt begrüßen wir den Herbst und freuen uns auf Zwetschgen- und Apfelkuchen, Kürbissuppen und Windsparziergänge im buntem Laub.
Viele Grüße,
Steph
Schubladen
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Sonntag, 20. August 2017
"Kühlschrank-Kümmerle"
33 Gewürzgurken sind heute auf dem Markt in meinen kleinen Stoffbeutel gewandert, denn lustigerweise werden die Einlegegurken nach Stück und nicht nach Gewicht berechnet. Denn auf meiner Reise durchs Internet bin ich auf englischen Seiten auf so genannte "Refrigerator Pickles" gestoßen. Also Gewürzgurken, die nicht richtig eingeweckt werden sondern nur mit Sud übergossen und dann nach wenigen Tagen im Kühlschrank genießbar sind. Einziger Nachteil, sie sind nicht so lange haltbar und müssen im Kühlschrank bleiben. Aber bei einer kleinen Menge auf jeden Fall mal einen Versuch wert.
Es funktioniert auch ganz einfach: Kleine Einlegegurken werden gut gewaschen und in die Gläser geschichtet, man kann auch größere Exemplare in Streifen oder Scheiben schneiden, diese werden dann etwas schneller weich.
In die Gläser kommen dann Gewürze nach Wunsch. Bei mir waren das pro Glas eine getrocknete Chilischote, ein Lorbeerblatt, eine Messerspitze getrockneter Dill, ein halben Teelöffel Senfkörner und ein paar Pfefferkörner.
Der Sud wird währenddessen aufgekocht er besteht aus Wasser, Essig nach Wahl, Zucker und Salz. Ich habe den Sud nach Geschmack gemacht, d.h. so lange probiert bis es mir richtig Sauer-Salzig-Wenig-Süß vorkam. Dann den kochenden Sud in die Gläser füllen bis alle Gurken bedeckt sind und anschließend Gläser zuschrauben, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Danach sofort in den Kühlschrank stellen.
Leider verlieren die Gurken Ihre grasgrüne Farbe, aber sie sehen dann mehr nach echten "Kümmerle" (fränkisch für Gewürzgurken) aus.
Die ersten sind schon verkostet und für lecker befunden.
Wie fangt Ihr den Sommer ein?
Grüße,
Steph
Dienstag, 1. August 2017
Plastikfreier Juli - den Mut nicht verlieren
Das wars - der "plastic free july 2017" ist vorbei und jetzt? Dieser Monat soll ja nur eine Erinnerung daran sein, wieviel Plastik sich in unseren modernen Welt befindet, und wieviel wir davon täglich ohne groß darüber nachzudenken wegwerfen.
Man muss schon zugeben, es kann einen schon überwältigen und vor unüberwindbare scheinende Hürden stellen, wenn man sich dem (Plastik)Müll und seiner Vermeidung widmet. Dabei sollten wir immer wieder vor Augen halten, dass auch die kleinen Änderungen Gutes tun. Wenn wir nur auf die Plastiktüte oder den CoffeeToGo-Becher verzichten, dann ist das in Summe eine ganz schöne Menge. Also bitte den Mut nicht verlieren und einfach kleine Veränderungen anstreben, so versuche ich es auch.
Irgendwann will ich auch noch einen Post dazu machen, wie man auch ohne Unverpackt-Laden viele Lebensmittel ohne Verpackung bekommt. Das ist nämlich durchaus möglich.
Hier ein kleiner Schnappschuss meiner Reise nach Freiburg, so ganz ohne Bild ist es mir immer etwas zu fad.
Einen lieben Dank noch an Katrin, die mich in Ihrem Kommentar daran erinnert hat, das man den Mut nicht verlieren soll, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.
Schönen August!
Steph
Man muss schon zugeben, es kann einen schon überwältigen und vor unüberwindbare scheinende Hürden stellen, wenn man sich dem (Plastik)Müll und seiner Vermeidung widmet. Dabei sollten wir immer wieder vor Augen halten, dass auch die kleinen Änderungen Gutes tun. Wenn wir nur auf die Plastiktüte oder den CoffeeToGo-Becher verzichten, dann ist das in Summe eine ganz schöne Menge. Also bitte den Mut nicht verlieren und einfach kleine Veränderungen anstreben, so versuche ich es auch.
Irgendwann will ich auch noch einen Post dazu machen, wie man auch ohne Unverpackt-Laden viele Lebensmittel ohne Verpackung bekommt. Das ist nämlich durchaus möglich.
Hier ein kleiner Schnappschuss meiner Reise nach Freiburg, so ganz ohne Bild ist es mir immer etwas zu fad.
Einen lieben Dank noch an Katrin, die mich in Ihrem Kommentar daran erinnert hat, das man den Mut nicht verlieren soll, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.
Schönen August!
Steph
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Montag, 24. Juli 2017
Plastikfreier Juli - Haushalt
Im Haushalt bei Reinigung und Co. kann man viel Verpackungsmüll und Einwegartikel sparen. Hier sind wir noch ganz am Anfang, aber ich zeige Euch mal was wir bereits ersetzt haben.
Aus Schalen von diversen Zitrusfrüchten (ich hatte bis jetzt immer nur Zitronen zur Hand) kann man einen prima Allzweckreiniger herstellen. Einfach die Schalen mit 5% weißem Essig für 2-3 Wochen ziehen lassen. Der Essig nimmt dann den herrlichen Ztirusduft an und es riecht nur noch wenig nach Essig. Dann das ganze abseihen, ggf. durch ein Tuch und schon kann man den Reiniger verwenden. Am besten in eine Sprühflasche, die hatte ich aber gerade nicht. Er ist gut für Oberflächen in der Küche und auch ein Schuß ins Wischwasser genügt für saubere Böden.
Im April habe ich mal ein paar alte Textilen ausgemistet und mir aus einem zerschlissenen Handtuch und den seltsamen Tischsets aus Studentenzeiten ein paar (4) Spüllappen genäht. Diese werden statt dieser blöden Schwammtücher verwendet und dann einfach mit in die gerade anfallende Wäsche gegeben. Bisher klappt das super. Auf dem linken Bild seht ihr rechts einen Lappen der schon in Gebrauch war und einer der Vier (der linke) ist sogar noch unbenutzt. Kaum ein Unterschied.
Was ich noch ersetzt habe (aber gerade kein Bild zur Hand) ist WC-Reiniger nach dem Rezept von hier. Der funktioniert sehr gut auch gegen Verkalkungen, der Hausherr kann dies bestätigen.
Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.
Grüße vom Putzmuffel!
Aus Schalen von diversen Zitrusfrüchten (ich hatte bis jetzt immer nur Zitronen zur Hand) kann man einen prima Allzweckreiniger herstellen. Einfach die Schalen mit 5% weißem Essig für 2-3 Wochen ziehen lassen. Der Essig nimmt dann den herrlichen Ztirusduft an und es riecht nur noch wenig nach Essig. Dann das ganze abseihen, ggf. durch ein Tuch und schon kann man den Reiniger verwenden. Am besten in eine Sprühflasche, die hatte ich aber gerade nicht. Er ist gut für Oberflächen in der Küche und auch ein Schuß ins Wischwasser genügt für saubere Böden.
Im April habe ich mal ein paar alte Textilen ausgemistet und mir aus einem zerschlissenen Handtuch und den seltsamen Tischsets aus Studentenzeiten ein paar (4) Spüllappen genäht. Diese werden statt dieser blöden Schwammtücher verwendet und dann einfach mit in die gerade anfallende Wäsche gegeben. Bisher klappt das super. Auf dem linken Bild seht ihr rechts einen Lappen der schon in Gebrauch war und einer der Vier (der linke) ist sogar noch unbenutzt. Kaum ein Unterschied.
Was ich noch ersetzt habe (aber gerade kein Bild zur Hand) ist WC-Reiniger nach dem Rezept von hier. Der funktioniert sehr gut auch gegen Verkalkungen, der Hausherr kann dies bestätigen.
Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.
Grüße vom Putzmuffel!
Samstag, 22. Juli 2017
Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #4
Mit diesem vierten Einkauf im Juli endet meine kleine Miniserie, die einen kleinen Einblick in unsere Wocheneinkaufsroutine gegeben hat. Hier die Beiträge zu Woche#1, Woche#2 und Woche#3
Nächstes Wochenende bin ich nicht hier und deshalb auch kein Einkauf. Auf dem oberen Markt kommt alles aus der Region und ist saisonal. Höhepunkt, die gelbe Wassermelone, diesmal ohne Folie und frischer Zuckermais für den Grill. Auf den roten Kopfsalat freue ich mich auch schon sehr und das Obst ist z.T. schon weg...
Im Unverpacktladen gab es diesmal Sonnenblumenöl, Sauermilch, Gemüsebrühe, Süßkram, Müsli, Käse und Einkornnudeln. Das Wurzelbrot ist vom Bäcker und dient als Beilage zum heutigen Grillen.
Und nicht das Ihr denkt wir sind hier super "Zero-Waster". Das sind wir mit Nichten. Der Einkauf im normalen Supermarkt zeigt dies gut. Die Getränkereihe ist ja noch ok, denn alles sind Glaspfandflaschen, aber es gibt doch Sachen die wir nicht unverpackt und plastikfrei kaufen. Es ist nicht perfekt, aber zumindest ein Anfang und auch ein Prozess.
Immer ein Schritt nach dem anderen und nicht stehen bleiben.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Steph
Verlinkt mit der Sammlung einfach.nachhaltig.besser.leben
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Samstag, 15. Juli 2017
Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #3
Beim Einkaufen kann man meiner Meinung nach am meisten Verpackung sparen und wenn man sich hier etwas angestrengt hat (ich muss schon zugeben, das ich mehr als einen Laden besuchen muss um das alles so zu bekommen) dann geht es die Woche über ganz einfach kein Plastik zu benutzten. Man isst einfach was im Kühlschrank ist.
Auf dem Markt gab es wieder jede Menge tolle Sachen, neben den ersten Sommeräpfeln der Sorte 'Piros' und breiten Bohnen gibt es auch die erste fränkische Wassermelone. Leider war die schon in Frischhaltefolie gewickelt und es gab keine Ganzen, aber dafür ist sie regional. Für den ganzen Markteinkauf habe ich nur 20€ bezahlt, finde ich absolut fair.
Die Lebensmittel aus diesem Bild habe ich in verschiedenen Läden erstanden. Eier, Schokobällchen, Müsli, Butter, Einkornnudeln und Popcornmais sind aus dem Unverpackt-Laden. Dinkelseelen vom Bäcker - einfach in den eigenen Beutel gegeben lassen. Sahne, Milch, Saft und Schwedenmilch in Pfandflaschen sind vom Biosupermarkt. Salami, Feta und Oliven konnte ich mir auch dort in die eigenen Behälter abfüllen lassen.
Sieht irgendwie wenig aus, aber bis auf die frischen Sachen ist noch viel da, von daher mal schauen ob ich die Woche nochmal los muss.
Nach dem Einkauf ist jetzt erstmal süßes Nichtstun angesagt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Viele Grüße,
Steph
Verlinkt mit der Sammlung einfach.nachhaltig.besser.leben
Auf dem Markt gab es wieder jede Menge tolle Sachen, neben den ersten Sommeräpfeln der Sorte 'Piros' und breiten Bohnen gibt es auch die erste fränkische Wassermelone. Leider war die schon in Frischhaltefolie gewickelt und es gab keine Ganzen, aber dafür ist sie regional. Für den ganzen Markteinkauf habe ich nur 20€ bezahlt, finde ich absolut fair.
Die Lebensmittel aus diesem Bild habe ich in verschiedenen Läden erstanden. Eier, Schokobällchen, Müsli, Butter, Einkornnudeln und Popcornmais sind aus dem Unverpackt-Laden. Dinkelseelen vom Bäcker - einfach in den eigenen Beutel gegeben lassen. Sahne, Milch, Saft und Schwedenmilch in Pfandflaschen sind vom Biosupermarkt. Salami, Feta und Oliven konnte ich mir auch dort in die eigenen Behälter abfüllen lassen.
Sieht irgendwie wenig aus, aber bis auf die frischen Sachen ist noch viel da, von daher mal schauen ob ich die Woche nochmal los muss.
Nach dem Einkauf ist jetzt erstmal süßes Nichtstun angesagt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Viele Grüße,
Steph
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Dienstag, 11. Juli 2017
Das erste mal selbstgemacht: Seife
Am Wochenende habe ich an einem vhs-Kurs zum Thema Naturseifen teilgenommen. Ich benutze feste Seife ja nun schon seit einiger Zeit statt Flüssigseife oder Duschgel, hauptsächlich um Plastikverpackungsmüll zu reduzieren. Aber auch das Waschgefühl ist bei hochwertigen Seifen wirklich gut.
Durch das Internet wusste ich schon lange das es zwar etwas aufwendig ist solche Seifen herzustellen, aber auf jeden Fall machbar und kein Hexenwerk. Der Vorteil solche eines geleiteten Kurses lagen für mich auf der Hand, ich muss nicht selber die ganzen Zutaten besorgen (von denen dann wieder Reste daheim rumstehen) und man muss nicht das ganze Equipment besorgen (Töpfe, Stabmixer etc.) die man dann nur noch für Seife verwenden kann.
Die Kursleiterin hatte zwei Seifenrezepte aus dem Buch "Naturseife" von Clauida Kasper mitgebracht, diese allerdings so abgewandelt, das kein Palmöl verwendet wurde. Ich habe mich für das Rezept mit dem größeren Anteil an heimischen Ölen entschieden.
Es ist eine Kamillenseife mit Bienenwachs geworden, die jetzt geschnitten ist und noch min. 4 Wochen reifen muss.
Als Formen habe ich einen Tetrapack und eine Silikonbackform genommen. Zum Backen nehm ich die nicht wirklich gerne, aber im Haus war sie schon. Also nichts neu gekauft, nur umgenutzt.
So ganz professionell und glatt sind sie nicht geworden, eher rustikal, aber ich freu mich schon auf die erste Dusche mit meiner selbstgemachten Seife. Und auf jeden Fall habe ich jetzt noch mehr Respekt für Seifensieder die Ihre Werke so perfekt auf Märkten etc. präsentieren.
So ganz plastikfrei war die Angelegenheit jetzt nicht, aber ich selbst habe keine Folie o.ä. verwendet und das fertige Produkt ist auch ganz verpackungsfrei.
Habt Ihr das schonmal versucht? Und gibt es eine Möglichkeit Seife nur aus heimischen Ölen herzustellen, irgendwie habe ich kein Rezept dazu gefunden.
Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.
Viele Grüße aus der gut duftenden Wohnung!
Steph
Samstag, 8. Juli 2017
Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #2
Unser Markteinkauf diese Woche sieht dem von letzter Woche recht ähnlich, nur gibt es jetzt die ersten Zwetschgen und die letzten Erdbeeren. Der Star ist ganz klar der lila Blumenkohl, behält beim Kochen seine Farbe und schmeckt wie weißer Blumenkohl. Die Marmorkirschen finde ich auch ganz besonders hübsch. Kartons von Zwetschgen und Kirschen sind von uns mitgebracht, die Erdbeeren waren schon im Pappkarton.
Auch im Unverpackt-Laden waren wir diese Woche wieder, es gibt Eier (Kartons von uns) und Käse wie beim letzten Mal, Joghurt und Quark im Pfandglas, Dinkelreis, Kichererbsen, Zitrone, Müsli und Süßkram.
Diese Woche konnte ich den restlichen Einkauf im normalen Supermarkt nicht fotografieren, den hat der Hausherr schon gleich verräumt. Meine Wochensünde ist der Mozarella, den habe ich bis jetzt noch nicht ohne Plastikverpackung gefunden...
Da wir diese Woche nicht so oft zu Hause sind ist alles etwas weniger als sonst, aber vieles zu meiner Freude doch verpackungsfrei.
Was davon wäre auch in Eurem Einkaufskorb gelandet?
Grüße,
Steph
Donnerstag, 6. Juli 2017
Plastikfreier Juli - Badezimmer
Hier mal ein Foto von meinen plastikfreien Alternativen im Badezimmer. Von links:
Meine Duschutensilien, große noch jungfräuliche Araganölseife von Savion, grünliche feste Spülung von Lush - die ich eigentlich kaum noch benutze und mein geliebtes festes Shampoo von Rosenrot. Die drei sitzen da schon länger Zeit neben der Dusche auf einer Untertasse von dem guten Geschirr meiner Großmutter (was sie da wohl zu sagen würde) und das nicht erst seit Juli. Das mit der Seife und dem Shampoo ist denke ich die größe Verpackungseinsparung im Bad.
Zahnbürste von Hydrophil aus Bambus und Zahnputztabletten, die finde ich nicht wirklich so toll, da muss ich noch weiter suchen. Letztes Jahr habe ich mit Natron-Kokosöl experimentiert, aber naja, es geht bestimmt noch besser.
Falls Bedarf zum Eincremen ist nehme ich fast ausschließlich Kokosöl, immer kleine Mengen fürs Badezimmer abgefüllt, der Rest steht im Kühlschrank.
Hinten verbirgt sich der Rasierhobel des Hausherrn, den ich seit einiger Zeit ausprobiere. Klappt gut, bis jetzt erst wenig Schnitte zu vermelden.
Und ganz rechts auch noch ein Geheimtipp ein selbstgemachtes Deo nach dem Rezept von Shia. Das klappt wirklich und schützt vor Körpergeruch, allerdings ist es kein Antitranspirant.
So, das sind meine plastikfreien Badezimmerartikel, der Rest ist noch in Plastik - aber es geht in die richtige Richtung.
Habt Ihr noch Tipps für mich z.B. für Zahnpasta?
Grüße,
Steph
Sonntag, 2. Juli 2017
Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #1
Samstag ist Einkaufstag, das ist warscheinlich ja bei vielen so. Wir haben uns mittlerweile eine gute Einkaufsroutine zugelegt. Erst wird so grob überlegt was es die Woche zu Essen geben soll und dann mit Liste eingekauft.
Dabei haben wir festgestellt dass ein Wocheneinkauf mit Planung Geld und Zeit spart. Klar wird auch ab und zu mal was unter der Woche noch besorgt, aber das Meiste ist auf jeden Fall im Haus.
Hier mal ein kleiner Einblick in unseren Einkauf der aus drei Schritten besteht, zuerst geht es zum Unverpackt-Laden in die Sanderstraße.
Da es am Sonntag Pfannkuchen und auch mal selbst gemachte Nudeln geben soll brauchten wir ganz viele Eier. Oben sieht man Joguhrt im Pfandglas, Emmernudeln und Müsli. In den vier Gläsern ist Rohrzucker, Falafelmix aus Platterbsen, Haselnüsse in Schoki und Colafläschen. Ferner gibt es noch Kürbiskerne und ein Stück Käse.
Anschließend geht es auf den Wochenmarkt, hier haben wir neben ein paar netten Schwätzchen auch viele frische Sachen bekommen. Im Sommer ist der Markt zugegeben schon am tollsten.
Die Schachteln für die Kirschen und die Gemüsejungpflanzen habe ich mitgebracht, den Rest gab es ganz lose und die Schale der Himbeeren kann entweder in den Papier- oder Biomüll.
Und dann gibt es noch den "beschämenden " Rest, den wir im normalen Supermarkt geholt haben.
Der Saft ist meine "Sünde" und das Fleisch unten links ist für den Hausherrn am Sonntag zum grillen. Knabberzeug ist auch noch so eine Schwäche die ich nicht wirklich ohne Müll befriedigen kann. Ich habe zwar auch schon Grissini etc. gebacken, aber Chips?
Übrigens wenn Ihr mal richtig tolle "ZeroWaste"-Einkaufsbilder sehen wollt dann schaut mal bei Shia vorbei.
Viele Grüße,
Steph
Dabei haben wir festgestellt dass ein Wocheneinkauf mit Planung Geld und Zeit spart. Klar wird auch ab und zu mal was unter der Woche noch besorgt, aber das Meiste ist auf jeden Fall im Haus.
Hier mal ein kleiner Einblick in unseren Einkauf der aus drei Schritten besteht, zuerst geht es zum Unverpackt-Laden in die Sanderstraße.
Da es am Sonntag Pfannkuchen und auch mal selbst gemachte Nudeln geben soll brauchten wir ganz viele Eier. Oben sieht man Joguhrt im Pfandglas, Emmernudeln und Müsli. In den vier Gläsern ist Rohrzucker, Falafelmix aus Platterbsen, Haselnüsse in Schoki und Colafläschen. Ferner gibt es noch Kürbiskerne und ein Stück Käse.
Anschließend geht es auf den Wochenmarkt, hier haben wir neben ein paar netten Schwätzchen auch viele frische Sachen bekommen. Im Sommer ist der Markt zugegeben schon am tollsten.
Die Schachteln für die Kirschen und die Gemüsejungpflanzen habe ich mitgebracht, den Rest gab es ganz lose und die Schale der Himbeeren kann entweder in den Papier- oder Biomüll.
Und dann gibt es noch den "beschämenden " Rest, den wir im normalen Supermarkt geholt haben.
Der Saft ist meine "Sünde" und das Fleisch unten links ist für den Hausherrn am Sonntag zum grillen. Knabberzeug ist auch noch so eine Schwäche die ich nicht wirklich ohne Müll befriedigen kann. Ich habe zwar auch schon Grissini etc. gebacken, aber Chips?
Übrigens wenn Ihr mal richtig tolle "ZeroWaste"-Einkaufsbilder sehen wollt dann schaut mal bei Shia vorbei.
Viele Grüße,
Steph
Samstag, 1. Juli 2017
Plastikfreier Juli - Wo anfangen?
Heute ist der 1. Juli und vielleicht hab Ihr auch schon von der Aktion "plastic free july" - also plastikfreier Juli gehört. In der Aktion geht es darum einen selbst gesetzten Zeitraum im Juli (einen Tag, eine Woche oder den ganzen Juli) auf Einwegplastik zu verzichten. Und ganz bewusst nur Einwegplastik, also Sachen die nicht für die Dauer gemacht sind z.B. Verpackungen etc., denn wenn wir alle erstmal unsere ganzen Tupperdosen wegschmeißen hat niemand was davon.
Ok, es geht also los. Und womit? Am besten mit den "Big 4" also den großen Vier.
Einwegbecher für "ToGo"-Getränke - auch die aus Papier sind innen mit Kunststoff beschichtet
Plastiktüten zum Einkaufen - egal ob die dünnen Obstbeutelchen oder Tragetasche
Strohhalme - die sind nämlich gar nicht aus Stroh und werden nach einmal dran nuckeln weggeworfen
Einweggetränkeflaschen - auch mit Pfand drauf werden nur ganz wenige recycelt, da der Rohstoff der da rauskommt nicht so vielseitig einsetzbar ist. Die meisten werden einfach verbrannt.
Die Alternativen sind doch wahrscheinlich allen klar, oder? Also einfach mal dran denken, den Stoffbeutel, den Thermobecher und die wiederbefüllbare Wasserflasche/Mehrwegflasche einpacken. Und statt Strohhalm einfach mal die Lippen zum trinken benutzen, das klappt wirklich. Ich schwör.
So ich trinke jetzt meinen Kaffee und schreibe meine Einkaufsliste, hoffentlich plastikfrei. Was habt Ihr heute so vor?
Viele Grüße,
Steph
Sonntag, 25. Juni 2017
Stachelbeerkäsekuchen und Gedanken zum Juli
Sonntag ist der ideale Tag um Kuchen zu essen und die Gedanken schweifen zu lassen. Es ist soweit, der Juli steht vor der Tür. Letztes Jahr habe ich beim "Plastic Free July" mitgemacht, zwar nur eine Woche, diese dafür aber so richtig mit viel Verzicht.
Da wir seit einiger Zeit verstärkt auf das Thema Müll achten und uns schon einige "Zero-Waste" - Alternativen im Alltag begleiten habe ich mich dazu entschieden dieses Jahr den Juli zu nutzen um darüber etwas zu berichten. So wie beispielsweise der Bericht von unseren Unverpacktladen der seit März in Würzburg aufgemacht hat und bei dem wir uns mit Stolz als Stammkunden bezeichnen dürfen.
Und mal ganz ehrlich, bei uns gibt es immer noch viel Müll, aber auch kleine dauerhafte Veränderungen haben ein große Wirkung. Die meisten Verpackungen aus Plastik fallen in Küche und Bad an und deshalb wird hier auch mein Fokus liegen. Aber festlegen werde ich mich bei den Post noch nicht. Was würde Euch denn am meisten interessieren?
Hier übrigens mein Resümee vom letzten Jahr.
Jetzt gibt es aber erstmal Kuchen - selbstgemacht mit ganz wenig Plastik (Butter, Eier, Quark, Sahne vom Unverpacktladen, Mehl und Zucker in Papiertüten, Stachelbeeren vom Markt im Pappkarton nur das Backpulver und die Vanille kamen im Plastiktütchen daher).
Wer von Euch macht auch mit beim Plastic Free July?
Viele Grüße
Steph
Samstag, 3. Juni 2017
"Preloved" - Vorgeliebt?
Im Englischen gibt es das schöne Wort preloved, eine wirklich schöne Übersetzung dafür kenne ich nicht (sonst vielleicht jemand?). Aber wenn man mal wieder ein paar hübsche Sachen aus dem Sozialkaufhaus mit heimbringt, dann denke ich oft, dass die Sachen schon ein "Leben" vor mir hatten und das finde ich gut. Ok, nicht alles will ich gebraucht kaufen, aber gerade bei solchen Kuchenutensilien die noch super aussehen habe ich damit kein Problem.
Die zwei Gerrix (wie Weck) Gläser sind für den Vorratsschrank gedacht, der seit dem neu eröffneten Unverpackt-Laden deutlich schöner ist. Zwar ist nicht alles verpackungsfrei, aber zumindest schon einiges.
Mehl haben wir übrigens meist sehr viel im Haus, es wird gern gebacken oder z.B. Nudeln und Spätzle gekocht.
Die dünne Glaskaraffe habe ich schon seit einigen Wochen auf dem Suchradar, jetzt hat sich eine Würdige gefunden. Mit dem hübschen Zitrusmuster dient sie als Eisteekaraffe und passt dank schlanker Form in die Kühlschranktür.
Ganz links übrigens Holunderblütensirup, den ich gleich nach dem leckeren Kräutersirup aufgesetzt habe.
Die Schüsseln habe ich nicht wirklich gebraucht, aber für zusammen 1€ und mit dem hübschen farbenfrohen Design mussten die einfach mit.
Was habt Ihr in letzter Zeit so ertrödelt?
Schönes Pfingstwochenende!
Steph
Schubladen
Flohmarkt,
Müll vermeiden
Dienstag, 18. April 2017
Selber machen - Grissini
Beim Blick in unseren Wocheneinkauf fällt auf, das ein Großteil der Plastikverpackungen an Knabbersachen und Süßkram zu finden ist. Da wir versuchen unseren Müll zu reduzieren sind wir auf die Idee gekommen für gemütliche Fernsehabende und für Zwischendurch mal was selber zu machen. Salzstangen und Chips fallen da eher raus, aber die vom Hausherrn so geliebten Grissini sind wirklich leicht selbst zu machen.
Rezepte gibt es zu Hauf auf irgendwelchen Kochseiten, den wichtigsten Tipp den ich geben kann ist die Brotstangen nach dem Backen nochmal zusammen in den noch heißen Backofen zu geben und bei leicht geöffneter Ofentür völlig austrocken zu lassen. So halten sie sich auch noch einige Tage in einer verschlossenen Blechdose und bleiben dabei knusprig (wer will schon "lätschige" Grissini?).
In unseren Grissini sind ca. 450g Mehl (Spätzlemehl oder feiner Hartweizengries), 1/2 Würfel Hefe, ein guter Schuss Olivenöl, 1TL Salz und Wasser bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht. Diesen dann min. 1 Stunde gehen lassen und die Grissini formen oder schneiden.
Ob es jetzt ökologisch so viel besser ist die Knabbereien selber zu machen weiß ich nicht. Müll gab es auf jeden Fall durch das Backpapier, aber das wurde mehrfach benutzt und auch am nächsten Tag noch für den Kuchen verwendet. Und dann ist da halt noch die Energie des Ofens, die mit Sicherheit auch nicht außer acht zu lassen ist.
Aber sie sind super lecker, wir haben gleich etwas auf Vorrat gemacht und haben Pappschachtel und mehrere Folienverpackungen (denn oft sind nur ca. 10 Stück zusammen eingeschweist) gespart.
Vielleicht genießt man das Selbstgemachte auch etwas mehr, man kennt ja die Arbeit die darin steckt, und somit ist der Verbrauch auch gesenkt.
Habt Ihr einen guten Alternativtipp für das Backpapier? Nur Einfetten? Geht das wirklich gut?
Viele Grüße,
Steph
Verlinkt bei den Kreativen vom Creadienstag!
Schubladen
aus der Küche,
Müll vermeiden
Sonntag, 19. März 2017
Flohmarktfunde
Es war mal wieder BRK-Flohmarkt (hier die Funde vom letzten Jahr) und wie immer kam ich nicht mit leeren Händen nach Hause. Als erstes wanderte die Königskuchenplatte in meine Tasche, so was steht schon seit langem auf der Liste.
Diese schönen eloxierten Alubecher habe ich erst bei der zweiten Runde in einer am Boden stehenden Kiste entdeckt. Diese sind für kommende Picknicks und Grillfeste gedacht, sie sind leicht und können nicht zerbrechen, super Alternative zu Papp- oder Plastikbecher.
Das "neue" Kochbuch von 1963 war nicht wirklich nötig, aber ich konnte den ganzen schönen Bildern nicht wiederstehen, da sind so manche Vintage-Geschirrträume abgebildet: Rörstrand, Arabia Finland, Bersa Stig Lindberg, Wächtersbach u.v.m. Sogar ein String-Regal habe ich entdeckt. Und natürlich viele Küchentipps und Rezepte.
Wann gehen bei Euch die Flohmärkte wieder los? Es wird ja schon bald Frühling, da wird es Zeit für Draußen-Flohmärkte.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
Liebe Grüße,
Steph
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Samstag, 11. März 2017
Unverpackt Einkaufen in Würzburg
Hier mein erster Einkauf in unserem neuen Unverpackt-Laden in Würzburg. Es war schon ein kleines Erlebnis - aber ich habe mich kurz mit der Inhaberin unterhalten, das war sehr nett. Gekauft haben wir eine bunte Mischung: Hokkaido-Ei-Nudeln, ein Shampoobar, Haferknuspermüsli, Spüli, Butter und Adzukibohnen.
Das Spüli ist nicht richtig zu sehen und ja auch in Plastik, aber man kann die Flasche immer wieder auffüllen lassen, denn es ist nicht erlaubt das Handspülmittel in "Lebensmittelgefäße" ohne Deklarierung abzufüllen. Auch irgendwo verständlich.
Der Laden ist noch ganz neu, aber hübsch eingerichtet mit den klassischen Spendern und schönen Gläsern für Seifen etc. Besonders beeindruckt hat mich der Butterklotz in Kühltheke, da musste ich gleich zugreifen. Es wird großer Wert auf mögliche Regionalität der Produkte gelegt, dass freut mich sehr.
Es gibt auch eine kleine Gemüseecke, aber da bleibe ich lieber bei meinem wöchentlichen Marktbesuch, auch hier kommt man fast ohne Verpackung aus wenn man mit Stoffbeuteln vorbereitet ist. Und die Zeitung um den Rosenkohl ist ja auch schon gelesen....
Ganz ohne Verpackungen leben wir nicht, aber reduzieren ist ja auch schonmal was. Habt einen schönes Wochenende, morgen gibt es wieder 12 von 12!
Liebe Grüße,
Steph
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