Posts mit dem Label aus der Küche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label aus der Küche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 4. März 2018
Pinkes Sauerkraut gegen den Winterblues
Seit Dezember habe ich "Fermentierfieber"! Heute möchte ich Euch meine neueste Kreation vorstellen: "Pinkes Sauerkraut" aus Weiß- und Rotkohl. Davor habe ich schon zweimal "normales" Sauerkraut gemacht, einmal mit Weißkohl und einmal mit Spitzkohl. Ein Kimchi hab ich schon fabriziert und fermentierte Karottensticks. Es gibt hier keine genaue Anleitung oder Rezept, es soll bloß ein kleiner Einblick sein in den (wie ich finde) sehr spannenden Prozess.
Es fängt mit drei ganz simplen Zutaten an, ein Rotkohl, ein Weißkohl und Steinsalz.
Das Kraut habe ich mit einem Messer geschnitten, ich habe keinen Krauthobel, braucht man nicht unbedingt. Mischungsverhältnis ca. 50:50.
Das Kraut wird mit dem Salz vermengt (2% des Krautgewichtes an Salz) und ca. 10-15Minuten geknetet. Das ist wohl der anstrengendste Schritt, aber mit ein bisschen Musik geht das auch vorbei. Danach wird das ganze in ein Gefäß geschichtet und ganz fest zusammengedrückt um möglichst wenig Lufteinschluss zu haben.
Ich habe auf mein Kraut ein ganzes Kohlblatt gelegt und mit einem gefüllten Wasserglas beschwert. Nun heißt es warten und nach ca. 1 Woche haben die guten Bakterien schon gute Arbeit geleistet. Jeden Tag hab ich mal kurz den Bügelverschluss geöffnet, das macht am meisten Spaß, denn es zischt und blubbert dann.
Mein Sauerkraut mag ich nicht super sauer, deshalb lasse ich es mit 6-7 Tagen eher kurz fermentieren (milchsauer vergären) bevor ich es in kleine Gläser umfülle und in den Kühlschrank stelle.
Beim ersten Kosten kann ich schon sagen, dass es anders schmeckt als Sauerkraut aus Weißkohl, intensiver und ich glaube der Rotkohl hat mehr Senföle. Freu mich schon auf das erste pinke Sauerkraut.
Anmerkung: Ja, es kann natürlich auch was schiefgehen beim Fermentieren, und es gibt ein paar Sachen zu beachten, die ich jetzt nicht erwähnt habe (Temperatur, Salzgehalt, Luftabschluss etc.). Aber wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich nur Ausprobieren empfehlen. Ein gutes Buch zum Thema oder Internetseiten gibt es zu Genüge.
Zum Glück ist bald Frühling, dann kann Experimente mit fermentierten Radieschen oder Rhabarber machen...
Was macht Ihr gegen den Winterblues?
Schönen Start in die Woche!
Steph
verlinkt mit einab
Mittwoch, 29. November 2017
Auf meinem Plätzchenteller 2017
Schon ganz traditionell zeige ich Euch meine Plätzchen, oder vielmehr das Ergebnis meiner noch größeren Tradition des "Backwochenendes" Ende November mit zwei ganz wundervollen Freunden.
Am Ende haben wir uns das Ergebnis angesehen und es sind optisch gesehen sehr ähnliche (braun, rund) Plätzchen geworden. Aber geschmacklich und von den Zutaten her sind sie sehr unterschiedlich und zum Teil auch schon genascht.
Im Uhrzeigersinn sind es vegane Kartoffellebkuchen, die wirklich super saftig sind. Mit Schokolade verziert sind Mandel-Schoko-Makronen, die nur aus Mandeln, Zucker, Eiweiß, Kakao und einer Prise Salz bestehen, super saftig und sehr weihnachtlich. Die Karamell-Cookies haben wir mit Fleur de Sel gepimpt, sie sind etwas mächtig und klebrig aber können süchtig machen. Die Engelsaugen mit Zitrone (Lemoncurd) sind wohl die delikattesten Plätzchen dieses Jahr und duften wunderbar.
Schön war auch, das wir alle Nüsse (über 1kg), Butter, Eier und Spezialzutaten wie Dinkelmehl und braunen Zucker unverpackt gekauft haben, so gab es relativ wenig Abfall.
Und was wird dieses Jahr bei Euch gebacken? Geht Ihr mehr nach Optik oder nach Geschmack?
Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit!
Steph
Schubladen
aus der Küche,
Feiertag,
Müll vermeiden
Sonntag, 20. August 2017
"Kühlschrank-Kümmerle"
33 Gewürzgurken sind heute auf dem Markt in meinen kleinen Stoffbeutel gewandert, denn lustigerweise werden die Einlegegurken nach Stück und nicht nach Gewicht berechnet. Denn auf meiner Reise durchs Internet bin ich auf englischen Seiten auf so genannte "Refrigerator Pickles" gestoßen. Also Gewürzgurken, die nicht richtig eingeweckt werden sondern nur mit Sud übergossen und dann nach wenigen Tagen im Kühlschrank genießbar sind. Einziger Nachteil, sie sind nicht so lange haltbar und müssen im Kühlschrank bleiben. Aber bei einer kleinen Menge auf jeden Fall mal einen Versuch wert.
Es funktioniert auch ganz einfach: Kleine Einlegegurken werden gut gewaschen und in die Gläser geschichtet, man kann auch größere Exemplare in Streifen oder Scheiben schneiden, diese werden dann etwas schneller weich.
In die Gläser kommen dann Gewürze nach Wunsch. Bei mir waren das pro Glas eine getrocknete Chilischote, ein Lorbeerblatt, eine Messerspitze getrockneter Dill, ein halben Teelöffel Senfkörner und ein paar Pfefferkörner.
Der Sud wird währenddessen aufgekocht er besteht aus Wasser, Essig nach Wahl, Zucker und Salz. Ich habe den Sud nach Geschmack gemacht, d.h. so lange probiert bis es mir richtig Sauer-Salzig-Wenig-Süß vorkam. Dann den kochenden Sud in die Gläser füllen bis alle Gurken bedeckt sind und anschließend Gläser zuschrauben, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Danach sofort in den Kühlschrank stellen.
Leider verlieren die Gurken Ihre grasgrüne Farbe, aber sie sehen dann mehr nach echten "Kümmerle" (fränkisch für Gewürzgurken) aus.
Die ersten sind schon verkostet und für lecker befunden.
Wie fangt Ihr den Sommer ein?
Grüße,
Steph
Sonntag, 25. Juni 2017
Stachelbeerkäsekuchen und Gedanken zum Juli
Sonntag ist der ideale Tag um Kuchen zu essen und die Gedanken schweifen zu lassen. Es ist soweit, der Juli steht vor der Tür. Letztes Jahr habe ich beim "Plastic Free July" mitgemacht, zwar nur eine Woche, diese dafür aber so richtig mit viel Verzicht.
Da wir seit einiger Zeit verstärkt auf das Thema Müll achten und uns schon einige "Zero-Waste" - Alternativen im Alltag begleiten habe ich mich dazu entschieden dieses Jahr den Juli zu nutzen um darüber etwas zu berichten. So wie beispielsweise der Bericht von unseren Unverpacktladen der seit März in Würzburg aufgemacht hat und bei dem wir uns mit Stolz als Stammkunden bezeichnen dürfen.
Und mal ganz ehrlich, bei uns gibt es immer noch viel Müll, aber auch kleine dauerhafte Veränderungen haben ein große Wirkung. Die meisten Verpackungen aus Plastik fallen in Küche und Bad an und deshalb wird hier auch mein Fokus liegen. Aber festlegen werde ich mich bei den Post noch nicht. Was würde Euch denn am meisten interessieren?
Hier übrigens mein Resümee vom letzten Jahr.
Jetzt gibt es aber erstmal Kuchen - selbstgemacht mit ganz wenig Plastik (Butter, Eier, Quark, Sahne vom Unverpacktladen, Mehl und Zucker in Papiertüten, Stachelbeeren vom Markt im Pappkarton nur das Backpulver und die Vanille kamen im Plastiktütchen daher).
Wer von Euch macht auch mit beim Plastic Free July?
Viele Grüße
Steph
Dienstag, 30. Mai 2017
Kräutersirup für den Sommer
Es ist heiß. Der Sommer naht und da muss man viel trinken. Neben Leitungswasser (das ich hauptsächlich auf der Arbeit trinke) und Saftschorlen trinke ich auch gerne mal mit Sirup aromatisiertes Sprudelwasser.
Ich habe auch schon mal des Rezept eines leckeren Limetten-Basilikum-Sirup verbloggt. Diesmal bin ich auf meiner Dachterrasse für die Zutaten eines Kräutersirups fündig geworden.
Es würden warscheinlich auch noch andere Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Waldmeister etc.) gehen, aber ich habe halt mal genommen was da ist. Das Colakraut hat wirklich einen wahnsinnigen Duft, das kann ich jedem nur empfehlen, der gerne an Pflanzen schnuppert.
Insgesamt ist es nur eine kleine Menge geworden, das war ja auch erstmal ein Experiment auf 300g Zucker und 300ml Wasser habe ich 20g Kräuter genommen.
Die Kräuter wurden etwas zerkleinert und dann mit dem kochenden Zuckerwasser übergossen und ca. 2 Tage stehen gelassen. Dann habe ich noch 2 Teelöffel Zitronensäure dazu, das ganze abgeseit, aufgekocht und abgefüllt.
Ich würde nicht sagen, dass es wie Cola schmeckt, aber ein bißchen daran erinnert es schon. Mit kühlem Sprudel auf jeden Fall sehr erfrischend.
Viele Grüße,
Steph
Verlinkt mit dem Creadienstag, für regen Austausch!
Schubladen
aus der Küche
Dienstag, 18. April 2017
Selber machen - Grissini
Beim Blick in unseren Wocheneinkauf fällt auf, das ein Großteil der Plastikverpackungen an Knabbersachen und Süßkram zu finden ist. Da wir versuchen unseren Müll zu reduzieren sind wir auf die Idee gekommen für gemütliche Fernsehabende und für Zwischendurch mal was selber zu machen. Salzstangen und Chips fallen da eher raus, aber die vom Hausherrn so geliebten Grissini sind wirklich leicht selbst zu machen.
Rezepte gibt es zu Hauf auf irgendwelchen Kochseiten, den wichtigsten Tipp den ich geben kann ist die Brotstangen nach dem Backen nochmal zusammen in den noch heißen Backofen zu geben und bei leicht geöffneter Ofentür völlig austrocken zu lassen. So halten sie sich auch noch einige Tage in einer verschlossenen Blechdose und bleiben dabei knusprig (wer will schon "lätschige" Grissini?).
In unseren Grissini sind ca. 450g Mehl (Spätzlemehl oder feiner Hartweizengries), 1/2 Würfel Hefe, ein guter Schuss Olivenöl, 1TL Salz und Wasser bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht. Diesen dann min. 1 Stunde gehen lassen und die Grissini formen oder schneiden.
Ob es jetzt ökologisch so viel besser ist die Knabbereien selber zu machen weiß ich nicht. Müll gab es auf jeden Fall durch das Backpapier, aber das wurde mehrfach benutzt und auch am nächsten Tag noch für den Kuchen verwendet. Und dann ist da halt noch die Energie des Ofens, die mit Sicherheit auch nicht außer acht zu lassen ist.
Aber sie sind super lecker, wir haben gleich etwas auf Vorrat gemacht und haben Pappschachtel und mehrere Folienverpackungen (denn oft sind nur ca. 10 Stück zusammen eingeschweist) gespart.
Vielleicht genießt man das Selbstgemachte auch etwas mehr, man kennt ja die Arbeit die darin steckt, und somit ist der Verbrauch auch gesenkt.
Habt Ihr einen guten Alternativtipp für das Backpapier? Nur Einfetten? Geht das wirklich gut?
Viele Grüße,
Steph
Verlinkt bei den Kreativen vom Creadienstag!
Schubladen
aus der Küche,
Müll vermeiden
Sonntag, 5. Februar 2017
Tomatensuppe mit Wirsing und weißen Bohnen
Winterzeit ist Suppenzeit. Das weiß ja jeder. Und wie Ihr ja sicher alle wisst, esse ich am liebsten Gemüse der Saison. Meine Reihe Saisongemüse (die übrigens schon 2012 startete- Wahnsinn) müsste mal wieder um neue Gemüse bereichert werden, aber heute gibt es erstmal eine Wiederholung.
Grund dafür ist der Aufruf von Clara aka tastesheriff mit Ihrer Gemüse Expedition (im Februar ist der Wirsing dran). So haben wir heute mal wieder einen großen Wirsingkopf auf dem Markt erstanden, ist bestimmt schon der 3. oder 4. diesen Winter. Und da ich die Kombination Tomate-Wirsing richtig lecker finde, gibt es eine Suppe/Eintopf mit Tomate, Wirsing und weißen Bohnen.
Neben dem Wirsing braucht man noch Suppengemüse, natürlich Bohnen und Tomaten (da diese nicht Saison haben, gibt es eine Dosentomaten). Das Suppengemüse wird geschält bzw. geputzt und in groben Stücken in Olivenöl angedünstet. Genaue Mengenangaben gibt es hier nicht, einfach rein was da ist bzw. auch was weg muss, wenn die Möhren im Kühlschrank schon weich werden können da auch ruhig 2-3 verarbeitet werden.
Nach dem andünsten kommen die Dosentomaten dazu. Ferner noch nach Geschmack: eine Prise Zucker, etwas Tomatenmark, getrocknete Tomaten, getrocknete Chili, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe und Lorbeerblätter. Das Ganze zugedeckt bei niedriger Hitze min. 30 Minuten köcheln lassen, gerne auch noch länger.
Anschließend kurz mit dem Zauberstab pürieren und je nach Geschmack durch durch ein Sieb streichen, abschmecken und die abgetropften weißen Bohnen dazugeben. Daneben den Wirsing in Streifen schneiden, blanchieren und zu der Suppe servieren. Ein Brot dazu - fertig ist das Abendessen. Sogar vegan.
Mein Saisongemüse Wirsing findet Ihr übrigens hier (damals Februar 2013 gab es überbackene Wirsingröllchen).
Schaut doch auch mal zur Gemüseexpedition, da gibt es noch mehr Wirsingrezepte.
Schönen Sonntag!
Steph
Schubladen
aus der Küche,
Saisongemüse
Sonntag, 1. Januar 2017
Hallo 2017
Wie auch die letzten Jahre möchte ich Euch einen guten Start und viel Glück fürs neue Jahr wünschen. Wir hatten gestern ein ganz entspanntes Silvester mit Freunden und da ich zwischen den Jahren nochmal Lust auf Plätzchen backen hatte, gibt es noch ein paar Buttermatchaplätzchen, also Butterplätzchen mit dem grünen Matchateepulver, das färbt und gibt Geschmack.
Glück hatte ich schon als ich vor drei Tagen im Sozialkaufhaus diesen hübschen Teller von Rörstrand der Serie Pomona gefunden habe, für einen schlappen Euro durfte der dann auch mit. Sind ja auch Kleeblätter drauf.
So, jetzt werden noch ein paar süße Kleeblätter vernascht, bis der Arbeitsalltag uns wieder erfasst. Ich wünsche Euch ein tolles neues Jahr mit allem was Ihr Euch erhofft.
Prosit Neujahr!
Steph
Schubladen
aus der Küche,
Feiertag,
Flohmarkt
Sonntag, 20. November 2016
Auf meinem Plätzchenteller 2016
Das ich dieses Jahr früh dran bin mit meinen Plätzchen habe ich ja schon letzten Sonntag erklärt.
Heute möchte ich etwas zu den Sorten sagen die ich dieses Jahr ausgesucht habe. Fast jedes Jahr probiere ich was neues aus, es macht mir einfach zu viel Spaß. Aber es wird auch immer sorgsam aufgeschrieben, was gut war und was man besser nicht nochmal backen sollte.
Diese Jahr gibt es Gemintze Ecken - zwei Mürbeteigschichten mit After-Eight-Füllung, Schneeflöckchen (hier ganz in Weiß), Tiroler Haselnusslebkuchen und Ingwerstangen. Außer den Lebkuchen sind alle Rezepte aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei" vom GU-Verlag.
Bis auf die Gemintzen Ecken sind hier eigentlich alle Plätzchen sehr beliebt, und nein ich denke nicht das da bis Weihnachten noch welchen übrig sind. Aber das finde ich persönlich besser, als nach Weihnachten noch volle Plätzchendosen zu haben, von denen dann Keiner mehr essen mag.
Rezepte für Plätzchen gibt es im Internet ja zu Hauf, deshalb verzichte ich hier aufs Niederschreiben und hoffe nur Euch ein bisschen Lust auf die Weihnachtsbäckerei zu machen. Nächstes Wochenende ist schon der 1. Advent!
Für noch mehr Bilder hier der Plätzchenteller von 2014 und 2015.
Viele Grüße
Steph
Schubladen
aus der Küche
Sonntag, 30. Oktober 2016
Puddingbrumsels Apfelkuchen (mit Streuseln)
Eigentlich wollte ich ja was tolles mit Kürbis posten, aber es gab dann doch nur schnöde Suppe, das war zu langweilig. Aber zum Glück habe ich noch diesen wunderbaren Kuchen zum Wochenende gebacken, den ich gerne mit Euch teilen möchte.
Ich wollte einen Apfelkuchen und der Hausherr stimmte zu mit der Bedingung, das es keine matschigen oder vertrockeneten Äpfel drauf bzw. drin sind. Okay ich habe dann diesen Apfelkuchen mit Vanillepudding und Streuseln gemacht. Die Puddingbrumsel (Augsburger Puppenkiste, wer sie nicht kennt) wäre bestimmt höchst zufrieden.
Mal wieder eine "Frei-Schnauze-Anleitung" von mir:
Man braucht einen süßen Mürbeteig für eine 28er Springform (hat doch bestimmt jeder ein Rezept, oder). Für die Füllung habe ich drei große Boskop-Äpfel geschält und in kleinere Stücke geschnitten. Und dann einen Vanillepudding mit 400ml Milch und 100ml Sahne sowie 2 Eßl. Zucker gekocht. Das ganze unter die Apfelstücke rühren und auf die mit Teig ausgekleidete Springform verteilen.
Die Streusel sind nach Gefühl mit Zucker, Haferflocken, Butter, Mehl, Zimt und einer Prise Salz gemacht und wurden vor dem Backen auf die Apfelmasse verteilt. Das ganze ca. 40 Min. backen.
Schmeckt wirklich gut apfelig und passt wunderbar zum Herbst, der Apfel ist ja beim Backen eh ein Alleskönner, hier habe ich mal die veröffentlichten "Rezepte" der letzten Jahre rausgesucht:
Ich hoffe Ihr habt ein schönes verlängertes Wochenende, oder zumindest einen tollen Sonntag!
Grüße,
Steph
Schubladen
aus der Küche
Sonntag, 25. September 2016
Sonntagmorgens...
... wenn noch Alles schläft und der Nebel noch ganz tief steht. Mach ich es mir an meinem Näh- und Zuschneidetisch gemütlich.
Da werden orange Quadrate 9,5x9,5cm ausgeschnitten und vernäht. Damit das ganze noch gemütlicher wird gibt es eine große, heiße Tasse Milchkaffee und ein Stück Apfelkuchen dazu.
Rot und Blau habe ich schon genäht, dann fehlen nach Orange nur noch Gelb und Grün...
Nur nicht das Ihr denkt ich mach gar nichts mehr (außer 12von12), es kommt jetzt ja auch wieder die kreative Zeit. Ich freu mich. Hallo Herbst!
Schönen Sonntag
Steph
Rot und Blau habe ich schon genäht, dann fehlen nach Orange nur noch Gelb und Grün...
Nur nicht das Ihr denkt ich mach gar nichts mehr (außer 12von12), es kommt jetzt ja auch wieder die kreative Zeit. Ich freu mich. Hallo Herbst!
Schönen Sonntag
Steph
Sonntag, 11. September 2016
Sonntagssüß: Bananen-Matcha-Eis
Der Sommer ist vorbei, das stört das Wetter aber nicht und so haben wir ja zumindest noch die kommende Woche heiße 30°. Also nichts mit herbstlichen Zwetschgen- oder Apfelkuchen, dafür aber ein leckeres Erwachseneis am Sonntag Nachmittag.
Ganz einfach selber zu machen, man muss nur am Vorabend die Bananen einfrieren.
Die wenigen Zutaten sind hier für 1 große oder 2 kleine Portionen:
2 kleine gut reife gefrorene Bananen
1 Schuss Mandelmilch (geht auch normale Milch)
1 Esslöffel Rohrzucker für die Süßmäuler
2 Messerspitzen Matchapulver (Grüner Tee)
Alles mit dem Zauberstab oder nem guten Blender gut mixen und dann schnell essen, denn wie man auf dem Foto sieht habe ich hier mein echtes Eis fotografiert und nicht ein Nachahmung aus Frischkäse, wie das so gern bei Foodstylisten gemacht wird. Und echtes Eis schmilzt halt nunmal.
Und da das Bananeneis mit dem Matchageschmack schon sehr erwachsen ist musste unbedingt noch ein Fähnchen drauf. Ich habe auch als Kind die Dekorationen auf den Eisbechern in der heimischen Eisdiele immer sehr geliebt.
Habt einen guten Start in die Woche und morgen könnt Ihr wieder meinen Tag mitbegleiten bei den 12 von 12 - ich geh gleich mal den Akku laden....
Grüße,
Steph
Schubladen
aus der Küche
Sonntag, 24. Juli 2016
Kuchen im Freien
Es ist Sommer und somit beste Dachterrassenzeit - zumindest wenn es wie diesen Sommer meistens nicht ganz so super heiß ist. Am liebsten natürlich mit netten Menschen, einem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen.
Neulich hatte ich während eines Regenschauers mal wieder eine große Backlust. Da der Kühlschrank nicht ganz so voll war, die Einkaufslust aber nicht so groß wurde einfach im Netz gesucht.
Gefunden habe ich den Espressokuchen mit Dulce de Leche von Glatzkoch. Allerdings habe ich ganz "pussihaft" Filterkaffee statt Espresso genommen. Das brotartige Aussehen bekommt der Kuchen durch die Farbe des Kaffees und die großen Luftlöchern. Allerdings sind die großen Poren auch ideal für die Füllung as Dulche de Leche (Milchmädchenkarmell) - diese kann so schön in den Teig eindringen.
Reste gehen an die lieben Kollegen.
Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!
Steph
Schubladen
aus der Küche
Freitag, 15. Juli 2016
Plastikfreier Freitag
Tag 5 und es dreht sich mal wieder viel ums Einkaufen. Das ist aber auch das bestimmende Thema beim Plastikfasten und man wird sehr wachsam und wählerisch.
Beim der ersten Einkaufstour gab es regionalen Apfelsaft, super leckere Himbeeren und leider ein Hefewürfel in Plastikfolie. In einem anderen Stadtteil habe ich noch zwei Schmankerl entdeckt: Kefir im Pfandglas und Butter in Pergamentpapier.
Gestern Abend hatte ich dann doch ganz schon Knabberlust, da wird es ja beim gekauften Snacks schwierig. Deshalb war wieder Selbermachen angesagt, Knabberzeug schön salzig mit Rosmarin und Schwarzkümmel.
Auf gehts in die letzten zwei Tage meines Experiments.
Viele Grüße,
Steph
Beim der ersten Einkaufstour gab es regionalen Apfelsaft, super leckere Himbeeren und leider ein Hefewürfel in Plastikfolie. In einem anderen Stadtteil habe ich noch zwei Schmankerl entdeckt: Kefir im Pfandglas und Butter in Pergamentpapier.
Gestern Abend hatte ich dann doch ganz schon Knabberlust, da wird es ja beim gekauften Snacks schwierig. Deshalb war wieder Selbermachen angesagt, Knabberzeug schön salzig mit Rosmarin und Schwarzkümmel.
Auf gehts in die letzten zwei Tage meines Experiments.
Viele Grüße,
Steph
Schubladen
aus der Küche,
plastikfrei
Samstag, 6. Februar 2016
Saisongemüse #23 - Chicorée
Es ist Februar, da ist die saisonale, regionale Gemüseauswahl ja nicht so üppig. Es gibt aber neben den üblichen Verdächtigen wie Kohl und Schwarzwurzel auch noch ein paar heimische "Exoten". So ist zumindest der Chicorée bei mir nicht so häufig auf dem Speiseplan.
Prinzipiell kann man den Chicorée wohl das ganze Jahr über treiben, aber die Hauptsaison ist von November bis März. Und da ich dieses Wochenende das Glück hatte auch noch roten Chicorée am Markt zu bekommen habe ich zugelangt. In der Zubereitung muss ich Euch bestimmt nichts erzählen, es geht warm als Gemüse oder auch als Rohkost im Salat.
So gab es den bunten Chicorée dann auch bei mir als Salat mit Mango und Buttermilchdressing. Da die Blätter in der Tat leicht bitter sind (der Rote ist etwas milder) passen süßliche Früchte wie Orangen, Äpfel oder Mango natürlich super dazu.
Das Dressing besteht aus Honig, Senf, Essig, Salz und Buttermilch. Frischer schwarzer Pfeffer und ein bisschen Petersiliengrün sehen auch immer hübsch aus. Kann ich wirklich nur empfehlen - lecker.
So, das war nun endlich wieder mal ein Saisongemüse von mir. Und ich würde mich über weitere Zubereitungsarten dieses gesunden Gemüse von Euch sehr freuen.
Viele Grüße
Steph
Schubladen
aus der Küche,
Saisongemüse
Sonntag, 31. Januar 2016
Kleine Sesamringe
Heute gab es mal wieder was Selbstgebackenes zum Frühstück. Das gibt es bei uns gar nicht so selten, aber natürlich wird nicht immer alles 'verbloggt'. Heute aber schon, erstens weil ich diesen inspirenden Post von Bines 'Mut zur Lücke' gelesen habe (sehr zu empfehlen). Und zweitens schmecken diese Ringlein richtig gut.
Das Rezept habe ich aus dem Buch Afiyet olsun! von Semiha Stubert. Besonders fasziniert hat mich die Zugabe von einem Gewürz - Mahleb (gemahlene Steinweichselkerne). Dies habe ich mir auch gleich im orientalischen Supermarkt besorgt und losgelegt. Es ist eigentlich nur ein einfacher Hefeteig, ich habe meinen über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, eine von mir sehr erprobte Methode.
Und dann wurden heute früh die Kringel geformt und gebacken. In unserem Griechenlandurlaub sind uns diese Ringe auch oft begegnet, sie waren etwas größer und dunkler gebacken, aber ich fand sie so niedlicher und platzsparender auf dem Backblech. Eben Mini-Simit.
Des Mahleb schmeckt man leider gar nicht durch, ich habe aber schon extra die dreifache Menge genommen, vielleicht war mein Gewürz schon etwas alt. Aber der Sesam (ungeschält) gibt dem ganzen einen sehr würzigen Geschmack. Bei uns gab es dazu fränkische Butter und griechischen Honig (Urlaubsmitbringsel) - und natürlich Kaffee.
Die Zutaten sind: 500g Mehl, 1 Würfel Hefe, 300ml Milch, 1 Tl Zucker, 1 Eiweiß, 1 Tl Salz, 1 gehäufter Tl Mahleb (wie gesagt bei mir waren es mehr)
Zum Bestreichen 1 Eigelb und etwas Milch sowie 100g Sesam zum Wälzen
Habt Ihr schonmal Simit (Sesamringe) gebacken? Da würden mich Eure Erfahrungen ja sehr interessieren.
Schönen Sonntag noch!
Steph
Schubladen
aus der Küche
Freitag, 4. Dezember 2015
Auf meinem Plätzchenteller 2015
Ich habe ja schon 2014 meinen Plätzchenteller gezeigt, und so (siehe oben) sieht er dieses Jahr aus. Weniger bunt vielleicht, aber dennoch sehr abwechslungsreich. Am ersten Adventswochenende sind mit Hilfe meiner beiden Backengel wieder viele Plätzchen entstanden.
Es wurden gezaubert:
Sesamtaler aus Ghana (nach dem Rezept vom Café Schönleben)
Maronenplätzchen (nach dem Rezept von pi mal butter)
Hiffenmarkrauten mit Zimtstreuseln (nach einem Rezept von Essen u. Trinken)
Kokosmakronen (ganz normale ohne spezielles Rezept)
Hier noch ein paar Backbilder, voll authentisch, mit Mehlstaub am Auslöser...
Und was lacht Euch am meisten an? Also aktuell, sind die Sesamtaler meine Favoriten, mal schauen ob sich da in der Adventszeit noch was ändert.
Fröhliches Backen!
Steph
Sonntag, 13. September 2015
Apfel Frangipane Tarte
So wie gestern versprochen hier nun das Rezept von meiner Apfel Frangipane Tarte. Die Idee kam mir als ich die letzte Folge von GBBO (Great British Bake Off) gesehen habe. Vorher kannte ich diese Variante der Fruchttarte auch gar nicht.
Das besondere ist einfach, das zwischen süßen Mürbeteig und Fruchtbelag noch eine Schicht Mandelmus ist. Diese macht das ganze schön saftig und auch sehr fein.
Für den Kuchen braucht Ihr einen süßen Mürbeteig, dieser wird nach dem kühlen ausgerollt und etwas vorgebacken (bei mir mit meinen tollen Blindbackbohnen aus Wales). In der Zwischenzeit kann man die Äpfel (3 an der Zahl) schälen und in dünne Spalten schneiden.
Für die Mandelcreme (für meine 20er Tarteform) werden 50g Butter und 50g Zucker schaumig gerührt. Anschließend 1 Ei, eine Prise Salz und eine Msp. gem. Vanille unterrühren. Zum Schluss noch 100g Mandeln dazu, wer es ganz fein haben möchte nimmt die ohne Haut.
Auf den Kuchen verteilen und so viele Apfelspalten wie möglich unterbringen. Ich empfehle auf jeden Fall einen sauren Apfel (z.B. Elstar) oder auch anderes Obst mit viel Säure.
Ca. 30min fertig backen und nach dem Abkühlen noch mit etwas Aprikosenmarmelade glasieren - für den schönen Glanz.
Tadaaa - der erste Apfelkuchen des Herbstes. Und es werden mit Sicherheit noch einige folgen.
Süße Grüße
Steph
Schubladen
aus der Küche
Abonnieren
Posts (Atom)



















































