Dienstag, 20. Juni 2017

Saisongemüse #25 - Erbse


Erbsen zählen nicht gerade zu meinem Lieblingsgemüse, vor ein paar Jahren hätte ich Sie auch noch total verweigert, denn ich kannte nur die seltsamen grau-mehligen Dinger die es ab und an in mayonaisegetränkten Nudelsalaten auftauchten.
Auch die Tiefkühlerbsen kommen nur ganz selten auf den Tisch, aber frische Erbsen sind super lecker und haben gerade auch Saison. Juni, Juli und August kann man sie auf dem Markt kaufen die ganzen Schoten mit den knackigen Kügelchen drin. Es gibt ganz unterschiedliche Erbsenarten - hier im Bild sind Markerbsen, noch lieber esse ich Zuckererbsen, die können fast als Nascherei durchgehen.


Das Puhlen ist zwar etwas mühselig, aber es geht recht einfach. Und weil man aus Kichererbsen gerne Dips und Soßen macht habe ich das mit den grünen Markerbsen auch getan.
Die Erbsen habe ich kurz abgekocht, abgeschreckt und mit Joghurt und Kräutern (Minze, Petersilie und Basilikum) püriert. Mit Salz abgeschmeckt und fertig ist der Erbsen-Joghurt-Dip - ideal für Fladenbrot oder Gemüsesticks.
Die ganzen Erbsen auf dem fertigen Dip sind übrigens Zuckererbsen von der Balkonernte, diese esse ich am liebsten aber als Zuckerschote d.h. mitsamt der Schote, wenn die Körner noch nicht ausgebildet sind.

Was ist Euer liebstes Erbsenrezept? Und wann gab es das letzte Mal frische Erbsen bei Euch? Unbedingt mal ausprobieren...

Grüße,
Steph

Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 - Juni 2017

Montag und der 12! Gleich doppelt Stress. Nein. Es macht noch immer Spaß meinen 12. zu dokumentieren. Mehr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.


Da aufgrund der Pfingstferien die Busse anders fahren muss ich heute noch früher als sonst aufstehen. Für Nachmittag brüh ich mir schonmal Tee, der dann kalt werden darf. Lunchpaket.


Auf der Arbeit ist viel los, deshalb nur ein Foto. Muschelkalkmustersteine für eine Kundin abgelichtet. Um zwei gibts Essen, Nudelsalatreste vom gestrigen Grillen und die ersten Kirschen. Himmelblauer Rittersporn vor blauem Himmel.


Nach Hause fahren die Busse zum Glück ganz normal. Zu Hause erstmal Gießen! Der Mangold sieht ganz schmuck aus. Dann gibt es noch eine Feierabendfolge bis der Hausherr auch Heim kommt.


Dann gönnen wir uns ein Safteis. Zum Abendessen gibt es immer noch Reste vom Nudelsalat und dazu Spiegelei und grüner Salat. 

So und jetzt alle bitte hier melden, die am Freitag Brückentag haben. Ich wahrscheinlich nicht.

Viele Grüße,
Steph

Samstag, 3. Juni 2017

"Preloved" - Vorgeliebt?



Im Englischen gibt es das schöne Wort preloved, eine wirklich schöne Übersetzung dafür kenne ich nicht (sonst vielleicht jemand?). Aber wenn man mal wieder ein paar hübsche Sachen aus dem Sozialkaufhaus mit heimbringt, dann denke ich oft, dass die Sachen schon ein "Leben" vor mir hatten und das finde ich gut. Ok, nicht alles will ich gebraucht kaufen, aber gerade bei solchen Kuchenutensilien die noch super aussehen habe ich damit kein Problem.

Die zwei Gerrix (wie Weck) Gläser sind für den Vorratsschrank gedacht, der seit dem neu eröffneten Unverpackt-Laden deutlich schöner ist. Zwar ist nicht alles verpackungsfrei, aber zumindest schon einiges.


Mehl haben wir übrigens meist sehr viel im Haus, es wird gern gebacken oder z.B. Nudeln und Spätzle gekocht.

Die dünne Glaskaraffe habe ich schon seit einigen Wochen auf dem Suchradar, jetzt hat sich eine Würdige gefunden. Mit dem hübschen Zitrusmuster dient sie als Eisteekaraffe und passt dank schlanker Form in die Kühlschranktür.


Ganz links übrigens Holunderblütensirup, den ich gleich nach dem leckeren Kräutersirup aufgesetzt habe.


Die Schüsseln habe ich nicht wirklich gebraucht, aber für zusammen 1€ und mit dem hübschen farbenfrohen Design mussten die einfach mit.

Was habt Ihr in letzter Zeit so ertrödelt?

Schönes Pfingstwochenende!
Steph



Freitag, 2. Juni 2017

Aus gegebenen Anlass

Quelle: https://www.greenpeace.de/presse/freianzeigen/klimawandel-stoppen

So traurig....

Dienstag, 30. Mai 2017

Kräutersirup für den Sommer


Es ist heiß. Der Sommer naht und da muss man viel trinken. Neben Leitungswasser (das ich hauptsächlich auf der Arbeit trinke) und Saftschorlen trinke ich auch gerne mal mit Sirup aromatisiertes Sprudelwasser.
Ich habe auch schon mal des Rezept eines leckeren Limetten-Basilikum-Sirup verbloggt. Diesmal bin ich auf meiner Dachterrasse für die Zutaten eines Kräutersirups fündig geworden.


Es würden warscheinlich auch noch andere Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Waldmeister etc.) gehen, aber ich habe halt mal genommen was da ist. Das Colakraut hat wirklich einen wahnsinnigen Duft, das kann ich jedem nur empfehlen, der gerne an Pflanzen schnuppert.

Insgesamt ist es nur eine kleine Menge geworden, das war ja auch erstmal ein Experiment auf 300g Zucker und 300ml Wasser habe ich 20g Kräuter genommen.


Die Kräuter wurden etwas zerkleinert und dann mit dem kochenden Zuckerwasser übergossen und ca. 2 Tage stehen gelassen. Dann habe ich noch 2 Teelöffel Zitronensäure dazu, das ganze abgeseit, aufgekocht und abgefüllt.


Ich würde nicht sagen, dass es wie Cola schmeckt, aber ein bißchen daran erinnert es schon. Mit kühlem Sprudel auf jeden Fall sehr erfrischend.

Viele Grüße,

Steph

Verlinkt mit dem Creadienstag, für regen Austausch!

Freitag, 12. Mai 2017

12 von 12 - Mai 2017



Früh, schnell die Vespertasche für die Arbeit gepackt. An meinem Vormittagstermin musste ich durch den tollen Maiwald mit den vielen unterschiedlichen Grüntönen fahren und das Gelb des Raps ist derzeit ja überall.


Auf der Arbeit gab es außer dem Außtermin nichts schönes zu fotografieren, da hab ich Euch halt mein Essen abgelichtet. Die Reste der selbstgemachten Bandnudeln von gestern und zum Nachtisch ein Hafer-Sesam-Cookie. Dann ist auch schon Feierabend und die Gämswurz blüht ganz wunderbar.


Am Freitag darf mal auch mal Grenzen überschreiten und so habe ich dieses "Privatgelände" betreten. Um einen Abstecher zum Sozialkaufhaus zu machen, es wurde nichts gekauft, nur gekuckt.
Unter diese schiefe Bushaltestelle wollte ich mich dann aber nicht stellen. 

Daheim wurde ich gleich von ner Freundin abgeholt zum wir waren was trinken, davon gibt es aber leider keine Fotos (Kamera vergessen).


Dafür gibt es noch ein Fotos von meinem selbst angesetzten Allzweckreiniger aus Essig und Zitronenschalen. Auf der Terrasse gibt es dieses Jahr hoffentlich Erdbeeren satt. Und im Gemüsehochbeet bringt die Wärme auch endlich alles zum Wachsen.

Endlich sind meine 12 von 12 wieder schön grünlastig.

Wie sieht es bei Euch aus? Auch alles grün?
Mehr wie immer bei Caro, schaut doch mal vorbei. Auf ins Wochenende!

Liebste Grüße,
Steph

Dienstag, 18. April 2017

Selber machen - Grissini


Beim Blick in unseren Wocheneinkauf fällt auf, das ein Großteil der Plastikverpackungen an Knabbersachen und Süßkram zu finden ist. Da wir versuchen unseren Müll zu reduzieren sind wir auf die Idee gekommen für gemütliche Fernsehabende und für Zwischendurch mal was selber zu machen. Salzstangen und Chips fallen da eher raus, aber die vom Hausherrn so geliebten Grissini sind wirklich leicht selbst zu machen.


Rezepte gibt es zu Hauf auf irgendwelchen Kochseiten, den wichtigsten Tipp den ich geben kann ist die Brotstangen nach dem Backen nochmal zusammen in den noch heißen Backofen zu geben und bei leicht geöffneter Ofentür völlig austrocken zu lassen. So halten sie sich auch noch einige Tage in einer verschlossenen Blechdose und bleiben dabei knusprig (wer will schon "lätschige" Grissini?).

In unseren Grissini sind ca. 450g Mehl (Spätzlemehl oder feiner Hartweizengries), 1/2 Würfel Hefe, ein guter Schuss Olivenöl, 1TL Salz und Wasser bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht. Diesen dann min. 1 Stunde gehen lassen und die Grissini formen oder schneiden.


Ob es jetzt ökologisch so viel besser ist die Knabbereien selber zu machen weiß ich nicht. Müll gab es auf jeden Fall durch das Backpapier, aber das wurde mehrfach benutzt und auch am nächsten Tag noch für den Kuchen verwendet. Und dann ist da halt noch die Energie des Ofens, die mit Sicherheit auch nicht außer acht zu lassen ist.
Aber sie sind super lecker, wir haben gleich etwas auf Vorrat gemacht und haben Pappschachtel und mehrere Folienverpackungen (denn oft sind nur ca. 10 Stück zusammen eingeschweist) gespart.

Vielleicht genießt man das Selbstgemachte auch etwas mehr, man kennt ja die Arbeit die darin steckt, und somit ist der Verbrauch auch gesenkt.

Habt Ihr einen guten Alternativtipp für das Backpapier? Nur Einfetten? Geht das wirklich gut?

Viele Grüße,
Steph

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