Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 - September 2017

Heute schon wieder der 12. und der Herbst zeigt sich schon sehr deutlich...


Früh am Morgen erstmal Kaffee und nur ein kurzer Blick in die Zeitung. Nach der Busfahrt zur Arbeit zeigt sich ein bißchen schöne Morgenröte. Die Büropflanzen hat in meinem Urlaub niemand gegossen, das muss ich erstmal nachholen.


Mein Vormittagstermin führt mich in die Straße "Am Steinbruch", der Name ist hier Programm. Mittags wieder im Büro gibt es TOM-MOZ mit Brötchen. Nach meinem Nachmittagstermin komme ich an diesem schönen Sonnenblumenfeld vorbei.


Und habe mir ein paar abgeschnitten (und natürlich auch bezahlt). Auf dem Nachhauseweg sehe ich so einige seltsame Wahlplakate, dabei ist dieses noch das Schönste. Die Mitbringselseife wurde geteilt und angewaschen...


Für das Abendessen habe ich den Salat (Spitzkohl, Möhre, Gurke) schon vorbereitet, denn durchgezogen schmeckt er noch besser. Zuletzt noch ein Wolkenbild vom Schlafzimmer aus fotografiert - ich hatte kein 12. schönes Bild und da kann der Himmel ja fast immer mit dienen.

Das wars bei mir heute, jetzt warte ich das der Hausherr durch den Stau nach Hause kommt und wir Essen können.

Mehr bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Grüße,
Steph

Donnerstag, 7. September 2017

Tschüß Urlaub

Das war's. Der Urlaub ist vorbei. Schön wars und jetzt gibt es noch ein paar Tage frei bis die Arbeit am Montag wieder beginnt.


Oben ein paar Bilder von unserem letzten Stopp in Wien mit MAK, Basilikum- und Schwarzer Sesam-Eis von Veganista und ein Schnappschuss aus dem Riesenrad am Prater zur blauen Stunde.

Leider haben wir im Urlaub trotz Bemühungen mehr Müll fabriziert als im Alltag, aber wenigstens meine Mitbringsel kamen ohne Verpackung daher.


Fast zwei Kilo Eiernudeln sind in unser Gepäck gewandert, die gibt es bei uns ganz schwer unverpackt. Die Kürbiskerne sind halt typisch für Österreich und eine Zimt-Mohn-Seife um mal etwas in Herbststimmung unter der Dusche zu kommen.

Wer mehr von meiner Unverpacktaktionen mitbekommen will, diese habe ich auf einen Instagram-Account mini_matriarchin verfrachtet, ich will Euch hier damit nicht langweilen, es wird wohl aber trotzdem ab und an mal was auftauchen...

So jetzt begrüßen wir den Herbst und freuen uns auf Zwetschgen- und Apfelkuchen, Kürbissuppen und Windsparziergänge im buntem Laub.

Viele Grüße,
Steph

Sonntag, 20. August 2017

"Kühlschrank-Kümmerle"


33 Gewürzgurken sind heute auf dem Markt in meinen kleinen Stoffbeutel gewandert, denn lustigerweise werden die Einlegegurken nach Stück und nicht nach Gewicht berechnet. Denn auf meiner Reise durchs Internet bin ich auf englischen Seiten auf so genannte "Refrigerator Pickles" gestoßen. Also Gewürzgurken, die nicht richtig eingeweckt werden sondern nur mit Sud übergossen und dann nach wenigen Tagen im Kühlschrank genießbar sind. Einziger Nachteil, sie sind nicht so lange haltbar und müssen im Kühlschrank bleiben. Aber bei einer kleinen Menge auf jeden Fall mal einen Versuch wert.


Es funktioniert auch ganz einfach: Kleine Einlegegurken werden gut gewaschen und in die Gläser geschichtet, man kann auch größere Exemplare in Streifen oder Scheiben schneiden, diese werden dann etwas schneller weich.
In die Gläser kommen dann Gewürze nach Wunsch. Bei mir waren das pro Glas eine getrocknete Chilischote, ein Lorbeerblatt, eine Messerspitze getrockneter Dill, ein halben Teelöffel Senfkörner und ein paar Pfefferkörner.
Der Sud wird währenddessen aufgekocht er besteht aus Wasser, Essig nach Wahl, Zucker und Salz. Ich habe den Sud nach Geschmack gemacht, d.h. so lange probiert bis es mir richtig Sauer-Salzig-Wenig-Süß vorkam. Dann den kochenden Sud in die Gläser füllen bis alle Gurken bedeckt sind und anschließend Gläser zuschrauben, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Danach sofort in den Kühlschrank stellen.

Leider verlieren die Gurken Ihre grasgrüne Farbe, aber sie sehen dann mehr nach echten "Kümmerle" (fränkisch für Gewürzgurken) aus.

Die ersten sind schon verkostet und für lecker befunden.

Wie fangt Ihr den Sommer ein?

Grüße,
Steph

Samstag, 12. August 2017

12 von 12 - August 2017

Ein regnerischer Samstag hier in 12 Bildern, mehr Tagesberichte wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.


Den Kaffee aufgefüllt und dann die Nase ganz tief in die leere Kaffeetüte gesteckt. Kaffee am Morgen in Schwarz und Weiß. Die Einkaufstour begann heute im Unverpackt-Laden. 


Danach wurden ein paar Bücher in der Bücherei zurückgegeben, die liegt ganz praktisch direkt am Marktplatz. Dort war trotz des schlechten Wetters einiges los. Am Obststand sind Mirabellen, Zwetschgen und Sommeräpfel in meine Beutel gewandert. Irgendwie vermisse ich ja meine Wocheneinkaufberichte vom plastikfreien Juli, mal schauen ob ich das mal wiederhole.


Nach dem ganzen Einkaufen gab es eine kleine Stärkung mit geschenkter Marmelade. Danach habe ich Hefeteig für den Zwetschgenblaatz (Kuchen) gemacht und auch mit den Ribele (Streuseln) war ich nicht sparsam. Gießen musste ich heute nicht, aber die Tomaten hab ich trotzdem mal besucht.


Während der Hausherr mit Besuch ein Fußballspiel angesehen hat habe ich das Buch von Shia Su durchgelesen, ist sehr gut geschrieben, wer aber Ihren Blog ließt erfährt hier wenig Neues.  Passend zum Wetter gibt es heute ein Wohlfühlessen, Kartoffel-Bohnen-Auflauf. Der ist gerade im Ofen, ich freu mich schon.

Ich wünsch Euch einen schönen Sonntag.

Steph

Dienstag, 1. August 2017

Plastikfreier Juli - den Mut nicht verlieren

Das wars - der "plastic free july 2017" ist vorbei und jetzt? Dieser Monat soll ja nur eine Erinnerung daran sein, wieviel Plastik sich in unseren modernen Welt befindet, und wieviel wir davon täglich ohne groß darüber nachzudenken wegwerfen.

Man muss schon zugeben, es kann einen schon überwältigen und vor unüberwindbare scheinende Hürden stellen, wenn man sich dem (Plastik)Müll und seiner Vermeidung widmet. Dabei sollten wir immer wieder vor Augen halten, dass auch die kleinen Änderungen Gutes tun. Wenn wir nur auf die Plastiktüte oder den CoffeeToGo-Becher verzichten, dann ist das in Summe eine ganz schöne Menge. Also bitte den Mut nicht verlieren und einfach kleine Veränderungen anstreben, so versuche ich es auch.

Irgendwann will ich auch noch einen Post dazu machen, wie man auch ohne Unverpackt-Laden viele Lebensmittel ohne Verpackung bekommt. Das ist nämlich durchaus möglich.



Hier ein kleiner Schnappschuss meiner Reise nach Freiburg, so ganz ohne Bild ist es mir immer etwas zu fad.

Einen lieben Dank noch an Katrin, die mich in Ihrem Kommentar daran erinnert hat, das man den Mut nicht verlieren soll, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.

Schönen August!
Steph


Montag, 24. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Haushalt

Im Haushalt bei Reinigung und Co. kann man viel Verpackungsmüll und Einwegartikel sparen. Hier sind wir noch ganz am Anfang, aber ich zeige Euch mal was wir bereits ersetzt haben.


Aus Schalen von diversen Zitrusfrüchten (ich hatte bis jetzt immer nur Zitronen zur Hand) kann man einen prima Allzweckreiniger herstellen. Einfach die Schalen mit 5% weißem Essig für 2-3 Wochen ziehen lassen. Der Essig nimmt dann den herrlichen Ztirusduft an und es riecht nur noch wenig nach Essig. Dann das ganze abseihen, ggf. durch ein Tuch und schon kann man den Reiniger verwenden. Am besten in eine Sprühflasche, die hatte ich aber gerade nicht. Er ist gut für Oberflächen in der Küche und auch ein Schuß ins Wischwasser genügt für saubere Böden.


Im April habe ich mal ein paar alte Textilen ausgemistet und mir aus einem zerschlissenen Handtuch und den seltsamen Tischsets aus Studentenzeiten ein paar (4) Spüllappen genäht. Diese werden statt dieser blöden Schwammtücher verwendet und dann einfach mit in die gerade anfallende Wäsche gegeben. Bisher klappt das super. Auf dem linken Bild seht ihr rechts einen Lappen der schon in Gebrauch war und einer der Vier (der linke) ist sogar noch unbenutzt. Kaum ein Unterschied.

Was ich noch ersetzt habe (aber gerade kein Bild zur Hand) ist WC-Reiniger nach dem Rezept von hier. Der funktioniert sehr gut auch gegen Verkalkungen, der Hausherr kann dies bestätigen.

Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.

Grüße vom Putzmuffel!

Samstag, 22. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #4


Mit diesem vierten Einkauf im Juli endet meine kleine Miniserie, die einen kleinen Einblick in unsere Wocheneinkaufsroutine gegeben hat. Hier die Beiträge zu Woche#1, Woche#2 und Woche#3
Nächstes Wochenende bin ich nicht hier und deshalb auch kein Einkauf. Auf dem oberen Markt kommt alles aus der Region und ist saisonal. Höhepunkt, die gelbe Wassermelone, diesmal ohne Folie und frischer Zuckermais für den Grill. Auf den roten Kopfsalat freue ich mich auch schon sehr und das Obst ist z.T. schon weg...


Im Unverpacktladen gab es diesmal Sonnenblumenöl, Sauermilch, Gemüsebrühe, Süßkram, Müsli, Käse und Einkornnudeln. Das Wurzelbrot ist vom Bäcker und dient als Beilage zum heutigen Grillen.


Und nicht das Ihr denkt wir sind hier super "Zero-Waster". Das sind wir mit Nichten. Der Einkauf im normalen Supermarkt zeigt dies gut. Die Getränkereihe ist ja noch ok, denn alles sind Glaspfandflaschen, aber es gibt doch Sachen die wir nicht unverpackt und plastikfrei kaufen. Es ist nicht perfekt, aber zumindest ein Anfang und auch ein Prozess.

Immer ein Schritt nach dem anderen und nicht stehen bleiben.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Steph

Verlinkt mit der Sammlung einfach.nachhaltig.besser.leben

Samstag, 15. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #3

Beim Einkaufen kann man meiner Meinung nach am meisten Verpackung sparen und wenn man sich hier etwas angestrengt hat (ich muss schon zugeben, das ich mehr als einen Laden besuchen muss um das alles so zu bekommen) dann geht es die Woche über ganz einfach kein Plastik zu benutzten. Man isst einfach was im Kühlschrank ist.


Auf dem Markt gab es wieder jede Menge tolle Sachen, neben den ersten Sommeräpfeln der Sorte 'Piros' und breiten Bohnen gibt es auch die erste fränkische Wassermelone. Leider war die schon in Frischhaltefolie gewickelt und es gab keine Ganzen, aber dafür ist sie regional. Für den ganzen Markteinkauf habe ich nur 20€ bezahlt, finde ich absolut fair.


Die Lebensmittel aus diesem Bild habe ich in verschiedenen Läden erstanden. Eier, Schokobällchen, Müsli, Butter, Einkornnudeln und Popcornmais sind aus dem Unverpackt-Laden. Dinkelseelen vom Bäcker - einfach in den eigenen Beutel gegeben lassen. Sahne, Milch, Saft und Schwedenmilch in Pfandflaschen sind vom Biosupermarkt. Salami, Feta und Oliven konnte ich mir auch dort in die eigenen Behälter abfüllen lassen.

Sieht irgendwie wenig aus, aber bis auf die frischen Sachen ist noch viel da, von daher mal schauen ob ich die Woche nochmal los muss.

Nach dem Einkauf ist jetzt erstmal süßes Nichtstun angesagt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Steph

Verlinkt mit der Sammlung einfach.nachhaltig.besser.leben

Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12 - Juli 2017

Mein 12. im Juli ist natürlich von der Challenge "PlasticFreeJuly" geprägt. An einem normalen Arbeitstag wie heute ist es für mich gar nicht so schwierig auf Einwegplastik zu verzichten. 


Geblitzdingster Kaffee am frühesten Morgen und die Fit-Milch hält leider auch nicht was sie verspricht. Meine Bambuszahnbürste, die hatte ich die Woche ja schon hier im Beitrag für ein plastikarmes Badezimmer gezeigt. Um halb Sechs war ich schon am Hauptbahnhof.


Als Frühstück gab es eine Banane und zu Mittag Reste von den gestrigen Bratkartoffeln, selbst mitgebrachte Pausensnacks sparen Verpackungsmüll und Geld. Auf dem Nachhauseweg hat es heftig geregnet, aber im Bus war es trocken. Diesen tollen Hinweis habe ich beim Denn's entdeckt, also liebe Denn's-Einkäufer bringt eure Behälter mit!


Der Regen tut meiner "Grünen Hölle" aber richtig gut und ich muss weniger gießen. Statt zu gießen gönnen der Hausherr und ich uns einen Nachmittagskaffee.


Beim Kaffee hatte ich dann Lust auf Kuchen und spontan gebacken, einen "Was-Da-Ist-Kuchen" mit Quark und Gries. Zum Abendessen gab es eine Dinkelreis-Gemüsepfanne. Die Zutaten dafür habe ich bei meinem Wocheneinkauf schon gezeigt, fast alles verpackungsfrei. Ist der Blumenkohl nicht toll?


Mehr Tagesberichte in Bildern wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen, viel Spaß beim stöbern.

Viele Grüße
Steph

Dienstag, 11. Juli 2017

Das erste mal selbstgemacht: Seife


Am Wochenende habe ich an einem vhs-Kurs zum Thema Naturseifen teilgenommen. Ich benutze feste Seife ja nun schon seit einiger Zeit statt Flüssigseife oder Duschgel, hauptsächlich um Plastikverpackungsmüll zu reduzieren. Aber auch das Waschgefühl ist bei hochwertigen Seifen wirklich gut.

Durch das Internet wusste ich schon lange das es zwar etwas aufwendig ist solche Seifen herzustellen, aber auf jeden Fall machbar und kein Hexenwerk. Der Vorteil solche eines geleiteten Kurses lagen für mich auf der Hand, ich muss nicht selber die ganzen Zutaten besorgen (von denen dann wieder Reste daheim rumstehen) und man muss nicht das ganze Equipment besorgen (Töpfe, Stabmixer etc.) die man dann nur noch für Seife verwenden kann.

Die Kursleiterin hatte zwei Seifenrezepte aus dem Buch "Naturseife" von Clauida Kasper mitgebracht, diese allerdings so abgewandelt, das kein Palmöl verwendet wurde. Ich habe mich für das Rezept mit dem größeren Anteil an heimischen Ölen entschieden.


Es ist eine Kamillenseife mit Bienenwachs geworden, die jetzt geschnitten ist und noch min. 4 Wochen reifen muss.
Als Formen habe ich einen Tetrapack und eine Silikonbackform genommen. Zum Backen nehm ich die nicht wirklich gerne, aber im Haus war sie schon. Also nichts neu gekauft, nur umgenutzt.

So ganz professionell und glatt sind sie nicht geworden, eher rustikal, aber ich freu mich schon auf die erste Dusche mit meiner selbstgemachten Seife. Und auf jeden Fall habe ich jetzt noch mehr Respekt für Seifensieder die Ihre Werke so perfekt auf Märkten etc. präsentieren.


So ganz plastikfrei war die Angelegenheit jetzt nicht, aber ich selbst habe keine Folie o.ä. verwendet und das fertige Produkt ist auch ganz verpackungsfrei.

Habt Ihr das schonmal versucht? Und gibt es eine Möglichkeit Seife nur aus heimischen Ölen herzustellen, irgendwie habe ich kein Rezept dazu gefunden.

Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.

Viele Grüße aus der gut duftenden Wohnung!

Steph


Samstag, 8. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #2


Unser Markteinkauf diese Woche sieht dem von letzter Woche recht ähnlich, nur gibt es jetzt die ersten Zwetschgen und die letzten Erdbeeren. Der Star ist ganz klar der lila Blumenkohl, behält beim Kochen seine Farbe und schmeckt wie weißer Blumenkohl. Die Marmorkirschen finde ich auch ganz besonders hübsch. Kartons von Zwetschgen und Kirschen sind von uns mitgebracht, die Erdbeeren waren schon im Pappkarton.


Auch im Unverpackt-Laden waren wir diese Woche wieder, es gibt Eier (Kartons von uns) und Käse wie beim letzten Mal, Joghurt und Quark im Pfandglas, Dinkelreis, Kichererbsen, Zitrone, Müsli und Süßkram.

Diese Woche konnte ich den restlichen Einkauf im normalen Supermarkt nicht fotografieren, den hat der Hausherr schon gleich verräumt. Meine Wochensünde ist der  Mozarella, den habe ich bis jetzt noch nicht ohne Plastikverpackung gefunden...

Da wir diese Woche nicht so oft zu Hause sind ist alles etwas weniger als sonst, aber vieles zu meiner Freude doch verpackungsfrei.

Was davon wäre auch in Eurem Einkaufskorb gelandet?

Grüße,
Steph

Donnerstag, 6. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Badezimmer


Hier mal ein Foto von meinen plastikfreien Alternativen im Badezimmer. Von links:

Meine Duschutensilien, große noch jungfräuliche Araganölseife von Savion, grünliche feste Spülung von Lush - die ich eigentlich kaum noch benutze und mein geliebtes festes Shampoo von Rosenrot. Die drei sitzen da schon länger Zeit neben der Dusche auf einer Untertasse von dem guten Geschirr meiner Großmutter (was sie da wohl zu sagen würde) und das nicht erst seit Juli. Das mit der Seife und dem Shampoo ist denke ich die größe Verpackungseinsparung im Bad.

Zahnbürste von Hydrophil aus Bambus und Zahnputztabletten, die finde ich nicht wirklich so toll, da muss ich noch weiter suchen. Letztes Jahr habe ich mit Natron-Kokosöl experimentiert, aber naja, es geht bestimmt noch besser.

Falls Bedarf zum Eincremen ist nehme ich fast ausschließlich Kokosöl, immer kleine Mengen fürs Badezimmer abgefüllt, der Rest steht im Kühlschrank.

Hinten verbirgt sich der Rasierhobel des Hausherrn, den ich seit einiger Zeit ausprobiere. Klappt gut, bis jetzt erst wenig Schnitte zu vermelden.

Und ganz rechts auch noch ein Geheimtipp ein selbstgemachtes Deo nach dem Rezept von Shia. Das klappt wirklich und schützt vor Körpergeruch, allerdings ist es kein Antitranspirant.

So, das sind meine plastikfreien  Badezimmerartikel, der Rest ist noch in Plastik - aber es geht in die richtige Richtung.

Habt Ihr noch Tipps für mich z.B. für Zahnpasta?

Grüße,
Steph

Sonntag, 2. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #1

Samstag ist Einkaufstag, das ist warscheinlich ja bei vielen so. Wir haben uns mittlerweile eine gute Einkaufsroutine zugelegt. Erst wird so grob überlegt was es die Woche zu Essen geben soll und dann mit Liste eingekauft.
Dabei haben wir festgestellt dass ein Wocheneinkauf mit Planung Geld und Zeit spart. Klar wird auch ab und zu mal was unter der Woche noch besorgt, aber das Meiste ist auf jeden Fall im Haus.

Hier mal ein kleiner Einblick in unseren Einkauf der aus drei Schritten besteht, zuerst geht es zum Unverpackt-Laden in die Sanderstraße.


Da es am Sonntag Pfannkuchen und auch mal selbst gemachte Nudeln geben soll brauchten wir ganz viele Eier. Oben sieht man Joguhrt im Pfandglas, Emmernudeln und Müsli. In den vier Gläsern ist Rohrzucker, Falafelmix aus Platterbsen, Haselnüsse in Schoki und Colafläschen. Ferner gibt es noch Kürbiskerne und ein Stück Käse.

Anschließend geht es auf den Wochenmarkt, hier haben wir neben ein paar netten Schwätzchen auch viele frische Sachen bekommen. Im Sommer ist der Markt zugegeben schon am tollsten.


Die Schachteln für die Kirschen und die Gemüsejungpflanzen habe ich mitgebracht, den Rest gab es ganz lose und die Schale der Himbeeren kann entweder in den Papier- oder Biomüll.

Und dann gibt es noch den "beschämenden " Rest, den wir im normalen Supermarkt geholt haben.


Der Saft ist meine "Sünde" und das Fleisch unten links ist für den Hausherrn am Sonntag zum grillen. Knabberzeug ist auch noch so eine Schwäche die ich nicht wirklich ohne Müll befriedigen kann. Ich habe zwar auch schon Grissini etc. gebacken, aber Chips?

Übrigens wenn Ihr mal richtig tolle "ZeroWaste"-Einkaufsbilder sehen wollt dann schaut mal bei Shia vorbei.

Viele Grüße,

Steph

Samstag, 1. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wo anfangen?


Heute ist der 1. Juli und vielleicht hab Ihr auch schon von der Aktion "plastic free july" - also plastikfreier Juli gehört. In der Aktion geht es darum einen selbst gesetzten Zeitraum im Juli (einen Tag, eine Woche oder den ganzen Juli) auf Einwegplastik zu verzichten. Und ganz bewusst nur Einwegplastik, also Sachen die nicht für die Dauer gemacht sind z.B. Verpackungen etc., denn wenn wir alle erstmal unsere ganzen Tupperdosen wegschmeißen hat niemand was davon.

Ok, es geht also los. Und womit? Am besten mit den "Big 4" also den großen Vier.

Einwegbecher für "ToGo"-Getränke - auch die aus Papier sind innen mit Kunststoff beschichtet

Plastiktüten zum Einkaufen - egal ob die dünnen Obstbeutelchen oder Tragetasche

Strohhalme - die sind nämlich gar nicht aus Stroh und werden nach einmal dran nuckeln weggeworfen

Einweggetränkeflaschen - auch mit Pfand drauf werden nur ganz wenige recycelt, da der Rohstoff der da rauskommt nicht so vielseitig einsetzbar ist.  Die meisten werden einfach verbrannt.


Die Alternativen sind doch wahrscheinlich allen klar, oder? Also einfach mal dran denken, den Stoffbeutel, den Thermobecher und die wiederbefüllbare Wasserflasche/Mehrwegflasche einpacken. Und statt Strohhalm einfach mal die Lippen zum trinken benutzen, das klappt wirklich. Ich schwör.


So ich trinke jetzt meinen Kaffee und schreibe meine Einkaufsliste, hoffentlich plastikfrei. Was habt Ihr heute so vor?

Viele Grüße,
Steph


Sonntag, 25. Juni 2017

Stachelbeerkäsekuchen und Gedanken zum Juli


Sonntag ist der ideale Tag um Kuchen zu essen und die Gedanken schweifen zu lassen. Es ist soweit, der Juli steht vor der Tür. Letztes Jahr habe ich beim "Plastic Free July" mitgemacht, zwar nur eine Woche, diese dafür aber so richtig mit viel Verzicht.

Da wir seit einiger Zeit verstärkt auf das Thema Müll achten und uns schon einige "Zero-Waste" - Alternativen im Alltag begleiten habe ich mich dazu entschieden dieses Jahr den Juli zu nutzen um darüber etwas zu berichten. So wie beispielsweise der Bericht von unseren Unverpacktladen der seit März in Würzburg aufgemacht hat und bei dem wir uns mit Stolz als Stammkunden bezeichnen dürfen.

Und mal ganz ehrlich, bei uns gibt es immer noch viel Müll, aber auch kleine dauerhafte Veränderungen haben ein große Wirkung. Die meisten Verpackungen aus Plastik fallen in Küche und Bad an und deshalb wird hier auch mein Fokus liegen. Aber festlegen werde ich mich bei den Post noch nicht. Was würde Euch denn am meisten interessieren?

Hier übrigens mein Resümee vom letzten Jahr.


Jetzt gibt es aber erstmal Kuchen - selbstgemacht mit ganz wenig Plastik (Butter, Eier, Quark, Sahne vom Unverpacktladen, Mehl und Zucker in Papiertüten, Stachelbeeren vom Markt im Pappkarton nur das Backpulver und die Vanille kamen im Plastiktütchen daher).

Wer von Euch macht auch mit beim Plastic Free July?

Viele Grüße

Steph


Dienstag, 20. Juni 2017

Saisongemüse #25 - Erbse


Erbsen zählen nicht gerade zu meinem Lieblingsgemüse, vor ein paar Jahren hätte ich Sie auch noch total verweigert, denn ich kannte nur die seltsamen grau-mehligen Dinger die es ab und an in mayonaisegetränkten Nudelsalaten auftauchten.
Auch die Tiefkühlerbsen kommen nur ganz selten auf den Tisch, aber frische Erbsen sind super lecker und haben gerade auch Saison. Juni, Juli und August kann man sie auf dem Markt kaufen die ganzen Schoten mit den knackigen Kügelchen drin. Es gibt ganz unterschiedliche Erbsenarten - hier im Bild sind Markerbsen, noch lieber esse ich Zuckererbsen, die können fast als Nascherei durchgehen.


Das Puhlen ist zwar etwas mühselig, aber es geht recht einfach. Und weil man aus Kichererbsen gerne Dips und Soßen macht habe ich das mit den grünen Markerbsen auch getan.
Die Erbsen habe ich kurz abgekocht, abgeschreckt und mit Joghurt und Kräutern (Minze, Petersilie und Basilikum) püriert. Mit Salz abgeschmeckt und fertig ist der Erbsen-Joghurt-Dip - ideal für Fladenbrot oder Gemüsesticks.
Die ganzen Erbsen auf dem fertigen Dip sind übrigens Zuckererbsen von der Balkonernte, diese esse ich am liebsten aber als Zuckerschote d.h. mitsamt der Schote, wenn die Körner noch nicht ausgebildet sind.

Was ist Euer liebstes Erbsenrezept? Und wann gab es das letzte Mal frische Erbsen bei Euch? Unbedingt mal ausprobieren...

Grüße,
Steph

Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 - Juni 2017

Montag und der 12! Gleich doppelt Stress. Nein. Es macht noch immer Spaß meinen 12. zu dokumentieren. Mehr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.


Da aufgrund der Pfingstferien die Busse anders fahren muss ich heute noch früher als sonst aufstehen. Für Nachmittag brüh ich mir schonmal Tee, der dann kalt werden darf. Lunchpaket.


Auf der Arbeit ist viel los, deshalb nur ein Foto. Muschelkalkmustersteine für eine Kundin abgelichtet. Um zwei gibts Essen, Nudelsalatreste vom gestrigen Grillen und die ersten Kirschen. Himmelblauer Rittersporn vor blauem Himmel.


Nach Hause fahren die Busse zum Glück ganz normal. Zu Hause erstmal Gießen! Der Mangold sieht ganz schmuck aus. Dann gibt es noch eine Feierabendfolge bis der Hausherr auch Heim kommt.


Dann gönnen wir uns ein Safteis. Zum Abendessen gibt es immer noch Reste vom Nudelsalat und dazu Spiegelei und grüner Salat. 

So und jetzt alle bitte hier melden, die am Freitag Brückentag haben. Ich wahrscheinlich nicht.

Viele Grüße,
Steph

Samstag, 3. Juni 2017

"Preloved" - Vorgeliebt?



Im Englischen gibt es das schöne Wort preloved, eine wirklich schöne Übersetzung dafür kenne ich nicht (sonst vielleicht jemand?). Aber wenn man mal wieder ein paar hübsche Sachen aus dem Sozialkaufhaus mit heimbringt, dann denke ich oft, dass die Sachen schon ein "Leben" vor mir hatten und das finde ich gut. Ok, nicht alles will ich gebraucht kaufen, aber gerade bei solchen Kuchenutensilien die noch super aussehen habe ich damit kein Problem.

Die zwei Gerrix (wie Weck) Gläser sind für den Vorratsschrank gedacht, der seit dem neu eröffneten Unverpackt-Laden deutlich schöner ist. Zwar ist nicht alles verpackungsfrei, aber zumindest schon einiges.


Mehl haben wir übrigens meist sehr viel im Haus, es wird gern gebacken oder z.B. Nudeln und Spätzle gekocht.

Die dünne Glaskaraffe habe ich schon seit einigen Wochen auf dem Suchradar, jetzt hat sich eine Würdige gefunden. Mit dem hübschen Zitrusmuster dient sie als Eisteekaraffe und passt dank schlanker Form in die Kühlschranktür.


Ganz links übrigens Holunderblütensirup, den ich gleich nach dem leckeren Kräutersirup aufgesetzt habe.


Die Schüsseln habe ich nicht wirklich gebraucht, aber für zusammen 1€ und mit dem hübschen farbenfrohen Design mussten die einfach mit.

Was habt Ihr in letzter Zeit so ertrödelt?

Schönes Pfingstwochenende!
Steph



Freitag, 2. Juni 2017

Aus gegebenen Anlass

Quelle: https://www.greenpeace.de/presse/freianzeigen/klimawandel-stoppen

So traurig....

Dienstag, 30. Mai 2017

Kräutersirup für den Sommer


Es ist heiß. Der Sommer naht und da muss man viel trinken. Neben Leitungswasser (das ich hauptsächlich auf der Arbeit trinke) und Saftschorlen trinke ich auch gerne mal mit Sirup aromatisiertes Sprudelwasser.
Ich habe auch schon mal des Rezept eines leckeren Limetten-Basilikum-Sirup verbloggt. Diesmal bin ich auf meiner Dachterrasse für die Zutaten eines Kräutersirups fündig geworden.


Es würden warscheinlich auch noch andere Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Waldmeister etc.) gehen, aber ich habe halt mal genommen was da ist. Das Colakraut hat wirklich einen wahnsinnigen Duft, das kann ich jedem nur empfehlen, der gerne an Pflanzen schnuppert.

Insgesamt ist es nur eine kleine Menge geworden, das war ja auch erstmal ein Experiment auf 300g Zucker und 300ml Wasser habe ich 20g Kräuter genommen.


Die Kräuter wurden etwas zerkleinert und dann mit dem kochenden Zuckerwasser übergossen und ca. 2 Tage stehen gelassen. Dann habe ich noch 2 Teelöffel Zitronensäure dazu, das ganze abgeseit, aufgekocht und abgefüllt.


Ich würde nicht sagen, dass es wie Cola schmeckt, aber ein bißchen daran erinnert es schon. Mit kühlem Sprudel auf jeden Fall sehr erfrischend.

Viele Grüße,

Steph

Verlinkt mit dem Creadienstag, für regen Austausch!