Sonntag, 26. August 2012
Zwetschgenschwemme #2
...jaja, das Zeuch muss wech. Also hab ich mich heute mal wieder in meine Lieblingsküche gestellt und Zwetschgen aus Mutters Garten verwertet. Diesmal gibt es Eingewecktes.
Am Vorabend wurden die schönsten, noch ganz festen Zwetschgen halbiert und ordentlich eingezuckert. Auf zwei Kilo Früchte 500g Zucker. Heute hab ich dann die Früchte in saubere Gläser geschichtet, den Sirup geteilt und zur Hälfte mit 1/4 l Wasser und die andere Hälfte mit 1/4l Rotweinaufgekocht. Noch etwas mit Zimt verfeinert und eine Prise Salz darf auch nicht fehlen.
Das ganze ergab drei Gläser Rotwein-Zwetschgen und 2,8 Gläser ohne Rotwein (diese sind fürs Pfannkuchenfrühstück gedacht, morgens ist mir selten nach Wein). So mal kucken was ich mit dem Rest noch mache. Irgendwelche Ideen? Marmelade und Pflaumenmus mag ich nicht sooo gerne.
Liebste Grüße
Steph
Schubladen
aus der Küche
Samstag, 25. August 2012
Zwetschgenschwemme #1
Es war einmal ein kleiner Baum....
... und in diesem Sommer biegen sich seine Äste vor lauter Früchten. Und das Ende der Geschichte ist, das ein Teil dieser Früchte bei mir abgeliefert wurden und ich diese nun verwursten darf. Freut Euch nun also auf einen Mehrteiler mit dem Titel "Zwetschgenschwemme".
Heute Teil 1 der Klassiker der fränkische Zwetschgenblaaz, für die Nichtfranken, das ist ein Datschi oder auch Kuchen genannt. Mit süßem Hefeteig und buttrig-zuckrigen Streuseln mit einer Idee Zimt.
Die Hälfte des Teiges wurde eingefroren, da gibt es nochmal einen Kuchen am Montag für die Kollegen im Büro.
Der Rest ist warscheinlich bekannt, einfach möglichst viele Zwetschgen auf den Teig setzen, denn die müssen ja alle weg. (auf dem Bild sieht es ein bißchen aus wie eine Chrysantheme) Streusel drauf - in den Backofen und danach aufessen. Am besten noch lauwarm.
Ich melde mich bestimmt bald wieder mit Teil 2. Ich wünsche ein schönes Wochenende!
Schubladen
aus der Küche
Samstag, 18. August 2012
Sommerloch und Schafspopo
Ein schöner Rücken kann entzücken, ein schöner Po ebenso. Hier ist der entzückende Po eines Rhönschafes. Dieses wohnt mit seinen 5 Kollegen im botanischen Garten in Würzburg. Dieser ist in den Frühlings- und Sommermonaten immer einen Besuch wert, und selbst im Winter kann man sich in den tropischen Gewächshäusern umsehen. Eintritt frei! Besonders schön ist es aber jetzt, wenn die Präriestauden blühen und der Bauerngarten seine ganze Pracht zeigt.
Ansonsten ist hier nicht viel los - Sommerloch halt - keine Flohmärkte. Die Arbeit hat mich wieder, da bleibt auch wenig Zeit für Näh-, Back- und Basteleien. Ich wünsche Euch ein schönes Sommerwochenende!
Viele Grüße, Steph
Schubladen
ganz schön grün
Samstag, 11. August 2012
Hand Pies mit Zierquitten-Apfel-Füllung
Hand Pies sind die neuen Cupcakes - dies hatte ich irgendwo im www aufgeschnappt und da wollte ich das natürlich gleich mal ausprobieren. Die Rezeptsuche im Internet war nicht so schwierig vor allem auf englischsprachigen Seiten hab ich einige Rezepte entdeckt. Des Teig hab ich nach Rezept angefertigt, die Füllung nach Gefühl - mit Zierquitten (ja die sind essbar) und Äpfeln.
Der Teig ist halt ein Pie-Teig, buttrig und wenig süß, also kein normaler Mürbeteig. So geht's:
Zutaten für den Teig der Hand Pies
300g Mehl
200g Butter
1 gute Prise Salz
3 Esslöffel Butter
2 Eigelb
ca. 1/2 Tasse Eiswasser
Alle trockenen Zutaten zusammenrühren, die kalte Butter ganz klein schneiden und ganz kurz mit dem Handrührgerät und die Mehlmischung rühren.
Dann in diese Brösel mit etwas Eiswasser und den Eigelb mischen, nochmal kurz rühren. Dem ganzen soviel Eiswasser zufügen bis es wie ein Knetteig aussieht. Das ganze muss alles relativ schnell geschehen und Butterschlieren im Teig sind erwünscht, keine homogene Masse.
Für die Füllung hab ich die Zierquitten klein geschnitten mit Zitrone, Zucker und Honig zu Mus gekocht und durch ein Sieb gestrichen.
Dann allerdings nur einen Apfel (den großen) klein geschnitten und mit dem Mus vermengt. Das Ganze kann schon etwas süßlich sein, da ja im Teig wenig Zucker ist.
Die gleichmäßigen Formen hab ich mit dem tollen Maultaschenformer hinbekommen. Und so sehen die kleinen Happen fertig gebacken aus.
An manchen Stellen ist der Teig aufgebrochen und die Füllung etwas rausgekommen, aber nicht viel. Find ich persönlich jetzt nicht so schlimm. Mein bisheriges (hab erst eins kurz nach dem backen gegessen) Fazit ist, etwas aufwendig, aber die viele Frucht im Inneren ist genau meins. Viel Spaß beim ausprobieren, freu mich über Berichte, Fragen etc.
Schubladen
aus der Küche
Donnerstag, 9. August 2012
Nachttischlein aus Stoff
Da unser Bett im Schlafzimmer mit einer Seite zum Schrank steht, gibt es leider nur Platz für einn Nachttischlein. Und glücklicherweise ist dies auf meiner Seite! Aber damit mein Nebenan nicht ganz leer ausgeht habe ich heute dieses Utensilo genäht, das man dann an den Schrank hängen kann. So finden die Nachtlektüre, Brille und andere Kleinigkeiten einen Platz ganz nah am Bett. Fürs Foto wurde das gute Stück hier über die Vorzimmerkommode (gefüllt mit meinen Stoffvorräten) gehängt, macht sich aber auch ganz gut.
Die beiden Stoff sind von Ikea und wurden von mir noch mit ein zwei aufgestickten Striftzügen versehen.
Besonders Stolz bin ich das, dafür mal wieder nichts extra eingekauft werden musste und sich so meine Stoffvorräte mal etwas reduzieren. Auch vom Stickgarn ist noch jede Menge da, allerdings leider kein Schwarz so wurde das "bri" von brille in einem dunklen Rot gestickt.
Damit es relativ gerade hängt hab ich unten einen Stück Bundfix eingenäht und oben wird das ganze von einer Stange gehalten. Ach ja und krumme Nähte sind mein Markenzeichen...
Schubladen
mit Nadel und Faden
Montag, 6. August 2012
Ich näh mir einen Brief
Keine großen Kuverts zu Hand? Kein Problem. Wenn es dennoch mal nett aussehen muss kann man sich mit der Nähmaschine behelfen. Einfach ganz normales Packpapier falten und an drei Seiten zunähen. Adresse und Briefmarke drauf, Geschenk rein und dann auch noch die letzte Seite zunähen.
Ich empfehle das Papier doppelt zu nehmen, als vier mal zu falten. Mal kucken was der Postbote sagt. Als Porto braucht man ab 2cm Dicke schon 2,20€, aber auch hier gibt es hübsche Briefmarken, die wie ich finde einen Brief erst richtig schön machen.
Die Geschenke im Inneren hab ich dann gar nicht aufwendig verpackt, muss ja auch nicht immer sein. Bin auch noch immer auf der Suche nach hübschen Recycling-Geschenkpapier. Ansonsten kommt bei mir fast nur Packpapier (und diverse andere Sachen wie alte Kalenderblätter) um Geschenke rum.
Und hier noch ein Tipp: Ist zwar nicht ganz so wie das sehr beliebte bakers twine aber diese Recyclingsschnur wird aus Garnresten der Textilindustrie hergestellt und gibt es daher auch immer in ganz unterschiedlichen Farben. Zu beziehen über memo - einen Versand für Bürobedarf oder ich hab meins aus der Schreibwarenabteilung der Müller-Drogerie. Für Weihnachten brauch ich glaub ich noch was in rot oder grün.
Samstag, 4. August 2012
Fahrende Landschaften
Heute nur ein paar Impressionen von meinem täglichen Arbeitsweg, den ich jetzt für eine Woche nicht antreten muss. Ich werde Ihn nicht all zu sehr vermissen, und falls doch habe ich ja diese Bilder. Es gibt vor allem Agrarlandschaften und auch Bahnlandschaften zu entdecken, diese machen im sommerlichen Gewand doch ein ganz netten Eindruck.
Jetzt bleibt eine Woche (Urlaub will ich es gar nicht nennen, ist ja nur ne Woche) um all das zu erledigen was man sonst nicht schafft und auch ein bißchen auszuspannen. Ich wünsche ein schönes Wochenende!
Schubladen
ganz schön grün
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